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19.04.2019

Karfreitagsgedanken: Der Hahn

Foto: Le Domme/Pixabay

Auf unserer Kirchturmspitze sitzt, wie auf vielen anderen ein Hahn. Als Wetterfahne zeigt er die Windrichtung an und so kann man Rückschlüsse auf das Wetter ziehen. Denn eine Wettervorhersage, so wie sie uns heute von einer App oder anderen Medien vertraut ist gibt es noch nicht solange. Auf der Kirchturmspitze ist der Wetterhahn sozusagen ein göttliches Messinstrument. Das stimmt, aber der Hahn soll nicht nur anzeigen woher der Wind kommt, sondern er soll uns Christen vor allem daran erinnern den eigenen Glauben nicht zu verleugnen. 

Ein markerschütternder Hahnenschrei soll in der Morgendämmerung des Karfreitages den Jünger Petrus lautstark an seine Verleugnung Jesu erinnert haben. "Ehe der Hahn kräht, wirst Du mich dreimal verleugnen“, hatte Jesus zu Petrus nach dem letzten Abendmahl kurz vor seiner Verhaftung noch gesagt. Dreimal wurde Petrus in dieser Nacht bis zum Morgen gefragt, ob er zu den Freunden und Anhängern von Jesus gehört. Dreimal bestritt Petrus Jesus zu kennen, wohl aus Angst selbst verhaftet zu werden. 

Der Hahn auf der Kirchturmspitze erinnert nicht nur heute am Karfreitag, sondern als täglich Erinnerung daran, Jesus und damit Gott treu zu sein und nicht zu verleugnen, das man als Christ an die ewige Liebe Gottes glaubt, die stärker ist als der Tod. Erst der Karfreitag macht Ostern jedes Jahr aufs Neue zum Fest der Auferstehung der Liebe Gottes.

Erhard Graf, Pastor der Gemeinden Hamberge und Klein Wesenberg

17.04.2019

Wort zum Alltag

Diese Tage vor Ostern empfinden wir mit dem langen Wochenende als ein willkommenes Frühlingsgeschenk. Wir wollen und können es genießen. Aber die Woche mit Gründonnerstag und Karfreitag ist mehr als nur eine Reihe freier Tage!
Die Namen sagen es: Gründonnerstag kommt von „greinen“ (trauern) und„Kar“ leitet sich ab vom althoch-deutschen „Kara“ (Klage, Trauer). Karfreitag, der Tag der Klage und Trauer.
Seit der Mitte des 2. Jahrhunderts gilt der Karfreitag als Gedenktag für den Tod Jesu am Kreuz. Er ist der höchste Feiertag der christlichen Kirchen. Er mahnt die Christen, sich dessen bewußt zu sein, dass Jesus unschuldig gelitten hat
und den grausamen Tod  für uns auf sich nahm. Viele Menschen verzichten an diesem Tag bewußt auf Vergnügungen, auf Fernseh-Unterhaltung, auf festliches Essen. Die sogenannte Fastenzeit erreicht am Karfreitag ihren Höhepunkt. 
Sinnvollerweise besuchen viele gern den Karfreitagsgottesdienst oder die besondere Andacht zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr.  In der Plöner Nikolaikirche erklingt zu der Uhrzeit die ergreifende Musik der Johannespassion von J.S. Bach.
Gerade über diese Musik findet man Zugang zum Geschehen auf Golgatha vor 2ooo Jahren. 
Und vielleicht ist es gerade dieses tiefe Mitempfinden, das uns dann zwei Tage später die Freude über die Auferstehung Christi viel intensiver erleben läßt. 
So erhält Ostern das Gewicht, das ihm zusteht: Christus lebt. Er ist unsere Hoffnung und Zukunft!

Friedrich Wackernagel, Pastor em., Plön

Pixabay

Seit über 40 Jahren begleiten und beraten erfahrene Fachkräfte in der Beratungsstelle in Bad Segeberg Klient*innen des östlichen Kreises Segeberg. Zu einem der Schwerpunkt ihrer Arbeit gehört, nach der Reform des Kindschaftsrechts, die Beratung von Eltern mit deren Kindern.

Die Realisierung des gemeinsamen Sorgerechts, eine Klärung von Umgangsfragen und die Suche nach außergerichtlichen Einigungen stellen Familien vor hohe Anforderungen.
"Die langfristige Eltern-Mediation ist hier die Form der Beratung, die der Familie zu einer nachhaltigen Neuorientierung und einem Zurechtfinden in den neuen Lebensumständen verhilft", heißt es in dem aktuell vorgelegten Jahresbericht 2018
der Erziehungs-und Lebensberatung im Kreis Segeberg. Der Bericht gibt Auskunft über Angebote, Träger, Finanzen, Zahlen zu Beratungen, Informatioen über Projekte, Veranstaltungen u.v.m.. Lesen Sie hier weiter im ausführlichen Jahresebericht 2018.

Quelle: Kirstin Schwarz-Klatt, Pädagogische Leitung am Standort Segeberg und das Team der Erziehungs- und Lebensberatungsstelle mm

Pixabay

"Das Arbeitsfeld der flexiblen sozialpädagogischen Familienhilfe wird von unserem Fachkräfte- Team professionell gestaltet und verantwortet, heißt es im Vorwort zumnun vorliegenden Jahresbericht 2018. "Die Arbeit", heißt es dort weiter, "ist mit hohen gesellschaftlichen Erwartungen und Anforderungen verbunden.
Der Einsatz in den Familien, in den Wohnungen und in deren sozialen Umfeld, bedeutet für die Mitarbeitenden eine große Verantwortung der Angemessenheit im Handeln zwischen Hilfe und Kontrolle sowie die Berücksichtigung ethischer Aspekte.Mehr / Quelle: Kirstin Schwarz-Klatt, Abteilungsleitung und Team der Flexiblen Sozialpädagogischen Familienhilfen
 

Foto:mm



In diesen Tagen laufen die Arbeiten im und am Haus auf Hochtouren.
Am Montag ziehen die ersten Bewohner*innen in das Haus am Cathrinplatz.

Preetz (mm). Entstanden ist ein modernes Haus für Bewohner in stationärer - und Kurzzeitpflege mit insgesamt 79 Plätzen. Auf 3500 m2 Nutzfläche sind 63 Einzel- und 8 Doppelzimmer entstanden. Die Zimmer sind in vier freundliche Wohnbereiche eingebunden, die sich über zwei Etagen erstrecken. Mit einem Aufzug sind alle Etagen komfortabel erreichbar. In dem Speisesaal nebst Dachterrasse werden täglich Mittagessen aus der hauseigenen Küche angeboten.
Betreiber der Einrichtung ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg.

Zu der Eröffnung am 5. April 2019 sind Interessierte herzlich zum Besuch des neuen Hauses ab 11 Uhr eingeladen.
Nach einer Andacht und einem Imbiss gibt es die Möglichkeit das Haus im Rahmen einer Führung kennen zu lernen.


Hintergrund
Seit dem, am 28. April 2017 unterzeichneten Mietvertrag ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg Betreiber der Einrichtung "Haus am Cathrinplatz".
Knapp ein Jahr zuvor hatte die Kirchenkreissynode auf einer Sondersynode ihre Zustimmung gegeben.
Im November 2017 folgte dann der erste Spatenstich.
Im August 2018 feierte Bauherr und Investor - die INP Holding AG Hamburg - gemeinsam mit Nachbarn, Gästen, Vertretern der Stadt Preetz, des Kirchenkreises und Diakonie Richtfest.

27.02.2019

Stromspar-Check hilft in Haushalten mit geringem Einkommen

Foto: Pixabay

Preetz (mm). Auch zehn Jahre nachdem die EU mit der Ökodesign-Richtlinie die Herstellung und den Verkauf von Glühlampen schrittweise verboten hat, finden die Energiesparberater des Stromspar-Check in der Diakonie noch viele stromfressende Leuchtmittel in den Haushalten. "Im Durchschnitt tauschen wir 12 Lampen pro Wohnung aus“, weiß Jürgen Lerch und fügt hinzu, dass Haushalte mit geringen Einkommen, mit den kostenlos angebotenen LEDs, schaltbaren Steckdosenleisten, Durchlaufbegrenzern und wassersparenden Duschköpfen im ersten Jahr rund 150 Euro einsparen können.  Mehr

26.02.2019

Minister Garg lobt Arbeit der Evangelischen Familienbildung des Kirchenkreises

BZ (von links): Maraike Hönicke, Birgit Mütze, Dr. Daniel Havemann, Dr. Heiner Garg, Doris Kratz-Hinrichsen (Diakonisches Werk Schleswig-Holstein) und Ulrike Haeusler (Foto: svg)

Prominenten Besuch durfte Ulrike Haeusler, Referentin für Familienbildung im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Plön-Segeberg, begrüßen. Dr. Heiner Garg, Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, stellte sich im Evangelischen Bildungswerk in Bad Segeberg einem intensiven Austausch mit Haeusler und Propst Dr. Daniel Havemann. 
Der Kontakt zwischen dem FDP-Politiker und Haeusler war während einer Podiumsdiskussion im vergangenen Jahr in Rendsburg geknüpft worden. Nach intensiver Debatte schlug der Minister damals spontan eine Weiterführung des Gespräches in Bad Segeberg vor. Diesem Versprechen kam er nun nach. Mehr
 

25.02.2019

Jahresempfang 2019: Schöne Musik und klare Worte

Foto: svg

Bereits zum 16. Mal lud der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Plön-Segeberg zum traditionellen Jahresempfang. Rund 150 Gäste, darunter zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche sowie Personen aus dem öffentlichen Leben, feierten gemeinsam in der Marienkirche in Bad Segeberg.
Für musikalische Höhepunkte sorgte das Trio Tempus, bestehend aus Daphne Barchewitz (Violoncello), Kathrin Kelly (Flöte) und Andreas Maurer-Bündchen (Klavier), das ein ebenso vielseitiges wie bewegendes Programm darbot. Mehr
 

16.02.2019

Synode beschließt Haushalt und erste Kirchspiele

Foto: svg

Die Synode des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg hat bei ihrer Tagung am 16. Februar den Haushalt in Höhe von 17,6 Millionen Euro beschlossen. Aus dem Haushalt wird unter anderem die Arbeit in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Schul- und Klinikseelsorge, Kirchenmusik, Familienarbeit, Ökumene, Seniorenarbeit und zahlreichen diakonischen Arbeitsfeldern finanziert.
Der Haushaltsplan liegt in der Zeit vom 18. Februar bis 15. März bei der Kirchenkreisverwaltung in Bad Segeberg (Oldesloer Straße 24) öffentlich zur Einsichtnahme aus.
Mit Blick auf die Zukunft beschlossen die Synodalen zudem die ersten drei von voraussichtlich elf neuen Kirchspielen im Rahmen des von der Synode beschlossenen Prozesses „Kirchenkreis 2030“. Mehr

12.02.2019

Kirchenkreis beruft Meldebeauftragte

Ines Stamer ist vom Kirchenkreisrat des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg zur Meldebeauftragen berufen worden. In dieser Funktion ist die seit über elf Jahren im Kirchenkreis tätige Stamer Ansprechpartnerin für Betroffene von sexueller Grenzverletzung. Die Meldebeauftragte nimmt die betreffenden Informationen vertraulich entgegen und sorgt dafür, dass diese an die dienstrechtlich zuständigen Personen umgehend weitergeleitet werden.
„Mit dieser Besetzung kommen wir den Vorgaben des Präventionsgesetzes nach“, sagt Anke Exner, Leiterin des evangelischen Bildungswerkes und Präventionsbeauftragte des Kirchenkreises. „Ziel der Maßnahme ist es, eine unabhängige, verlässlich erreichbare Meldestelle einzurichten, die Betroffenen schnelle Unterstützung und Hilfe weitervermitteln kann.“
Erreichbar ist Ines Stamer montags bis donnerstags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, sowie montags und mittwochs in der Zeit von 14 bis 16 Uhr unter 04551/9636450 oder per Mail unter ev.bildungswerk@kirchenkreis-ploen-segeberg.de.
Bei Verdachtsfällen sexualisierter Gewalt innerhalb des Kirchenkreis mit seinen Gemeinden und Einrichtungen kann sich auch weiterhin direkt an die Präventionsbeauftragte oder die Referentinnen und Referenten der zuständigen Fachbereiche des Bildungswerkes gewendet werden.
 

24.01.2019

Einführungsgottesdienst von Dr. Barbara Kempe

Foto(c)mm

Seit dem 1.10. 2018 haben das Diakonische Werk und das Propsteialtenheim im Kirchenkreis Plön-Segeberg eine neue Geschäftsführung. Es ist die aus Nordhessen stammende Barbara Kempe.
Die studierte Diplom-Kauffrau trat die Nachfolge von Michael Steenbuck an. Steenbuck war seit November 2004 Geschäftsführer. Ende 2018 wurde Steenbuck in den Ruhestand verabschiedet.
Bereits im April  2018 hatte Kempe (41) ihren Arbeitsvertrag unterzeichnet.Damals erklärte Kempe: "Mich erwartet eine anspruchsvolle Tätigkeit, die ich mit großer Motivation angehen werde", im Beisein der beiden Pröpste im Kirchnekreis Plön-Segeberg, Dr.Daniel Havemann und Erich Faehling.
Propst Dr. Daniel Havemann äußerte sich zufrieden, dass man mit Kempe eine erfahrene und kompetente Führungspersönlichkeit hatte gewinnen können:"Es gut und wichtig, dass wir diese wichtige Leitungsstelle zeitnah und kompetent besetzen".
Am 25. Januar 2019 wird Frau Dr. Barbara Kempe um 11 Uhr in der Preetzer Stadtkirche mit einem Gottesdienst feierlich eingeführt.

Kempes erste 100 Tage waren geprägt von dem Kennenlernen der Mitarbeiter*innen und der Ehrenamtlichen aber auch von intensiver Arbeit in den komplexen Feldern. Darunter fallen auch die beiden aktuellen Hauptherausforderungen Neubau und Eröffnung des Hauses am Cathrinplatz sowie der Umbau des Haus am Kirchsee. Für sie sei die Ausschreibung der Diakonie gerade zum richtigen Zeitpunkt gekommen, erklärt Kempe. Aus ihrer Zeit in der Klinik Middelburg bringt sie die Einsicht mit," dass es Spaß macht, ein Unternehmen in Endverantwortung zu steuern".

Hintergrund
Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Dienstleistungsmanagement, Marketing an der Universität Bayreuth. In den Nebenfächern studierte Kempe Gesundheitsökonomie und Finnisch mit Aufenthalten in Turku (Finnland) und Palmerston North (Neuseeland).
Ab 2002 war Kempe einige Jahre in der Konzernzentrale der Sana Kliniken AG in Stuttgart und München tätig. Berufsbegleitend schrieb sie bis zum Abschluss 2006 ihre Dissertration, arbeitete etwa zehn Jahre in den Sana Kliniken Ostholstein und als Einrichtungsleiterin des DRK-Krankenhauses Middelburg.
Zuletzt war sie in der Schön Klinik Neustadt für Klinikentwicklung und Projektmanagement zuständig. Dr. Kempe ist verheiratet und hat eine Tochter. Zu ihren Freitzeitaktivitäten gehören unter anderem Reisen, Angeln, Kanu fahren, Literatur und Joggen.

 

11.01.2019

Meditation 2019

pixabay

"Meditation verstehen wir als eine Haltung, die geschehen lässt, was sich von selbst ereignen will, 'denn von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre...' (Markus 4,28).
In jedem Fall geht es darum, sich dem Fluss des Lebens, der uns durchströmen will, anzuvertrauen. Christliche Überlieferungen werden als Wegweiser und Kraftquellen wiederentdeckt und neu erfahren", lauten die Eingangsworte zu den
Meditationsangeboten 2019 von Pastor Michael Miller. Wer Interesse an "Meditation in Ruhe und Bewegung" hat, findet die aktuellen Termine und Veranstaltungsorte hier.

29.11.2018

Kirchenkreissynode stimmt für „Prozess Kirchenkreis 2030“

Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Plön-Segeberg begibt sich in einen umfangreichen Strukturprozess, um auch künftig in Zeiten von Pastorinnen- und Pastorenmangel personell und inhaltlich gut in den Regionen aufgestellt zu sein. Diese Entscheidung trafen die Mitglieder der Kirchenkreis-Synode nach intensiver Debatte bei ihrer 4. Tagung im Evangelischen Bildungswerk in Bad Segeberg. Mit dem sogenannten „Prozess Kirchenkreis 2030“ wird auf eine bevorstehende Pensionierungswelle und einen prognostizierten Nachwuchsmangel im Pfarrberuf reagiert. Mehr

02.10.2018

Fragen und Antworten zum Prozess "Kirchspiel 2030"

Der Kirchenkreis Plön-Segeberg möchte sich in den sogenannten Strukturprozess "Kirchenkreis 2030"  begeben. Auf der Kirchenkreissynode am 22. September wurden den Synodalen entsprechende Pläne zum ersten Mal vorgestellt. Auf der kommenden Synode am 28. November wird dann darüber entschieden, ob der Kirchenkreis gemeinsam mit seinen 35 Kirchengemeinden diesen Weg bestreiten will. Hier erhalten Sie alle aktuellen Informationen zu der Entwicklung des Prozesses. Die wichtigsten Infos zum aktuellen Sachstand haben wir für Sie aufgelistet. Mehr