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17.10.2019

Wort zum Alltag

Foto: Pixabay

Feiertage
9. Oktober: In Leipzig feiern die Menschen 30 Jahre Massen­demonstration für mehr Freiheit in der DDR. Wir sehen es im Fernsehen.
9. Oktober: Die Juden auf der ganzen Welt feiern den Jom Kippur, den Tag der Buße und der Versöhnung: untereinander und mit Gott. Hätte es den Anschlag in Halle nicht gegeben, wir hätten dieses höchste jüdische Fest kaum bemerkt.
Vielleicht hat die Polizei in Sachsen-Anhalt deswegen die Synagoge nicht bewacht, weil sie keine Ahnung hatte, dass da Feiertag war. Montag folgte dann das Laubhüttenfest. Wer hat das denn mitgekriegt?
Und nehmen wir die Feiertage der Muslime wahr? Das Fastenbrechen nach dem Ramadan? Das Opferfest? Das Zuckerfest?
Es wird Zeit, dass wir einander mehr sehen. Es wird Zeit, dass wir nicht mehr gleichgültig nebeneinanderher leben, dass wir in unsere Gotteshäuser einladen und uns miteinander bekannt machen.
Denn wenn man sich kennt, dann steht man auch füreinander ein. Die Muslime haben mit dem Tag der offenen Moschee am 3. Oktober einen Anfang gemacht.
Könnte man nicht den Jom Kippur zum staatlichen Feiertag machen so wie vor zwei Jahren den Reformationstag? Und auch einen muslimischen Feiertag etablieren? Das würde diese ehrwürdigen Religionen stärker ins Bewusstsein heben
und uns alle zu mehr Toleranz und Selbstbewusstsein führen. Selbstbewusste Menschen brauchen keine Anschläge. Sie suchen den Dialog.

Gerhard Sabrowski, Pastor, Schönberg

 

16.10.2019

Frauen in der Kirche - Ehre - Amt - Arbeit

Foto: Pixabay

Preetz/ Schönberg (mm). Am Sonntag findet um 17 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der katholischen St. Ansgar Kirche, Kuhlenkamp 29 statt. Der Titel des Gottesdienstes lautet „Ehre – Arbeit – Amt“.
Entlang der biblischen Figur Phoebe steht das ehren- und hauptamtliche Engagement von Frauen in der Kirche im Mittelpunkt der Betrachtungen. Im Anschluss ist Gelegenheit zu Begegnung und Austausch bei Wasser, Wein und Brezeln.
Der Gottesdienst wird gestaltet von Doris Becker (katholische Gemeinde Schönberg), Rita Becker (katholische Pfarrei Kiel), Pastorin Fanny Dethloff (Klinikseelsorge Preetz), Diakonin Julia Jünemann (Frauenarbeit Kirchenkreis Plön-Segeberg) und Pastorin Andrea Noffke (Probstei, Kirchengemeinde Raisdorf).

13.10.2019

Sonntagsbetrachtung

Rahab ist für mich Heldin dieses Wochenendes. Die Bibel beschreibt sie als mindestens so verführerisch wie moderne Bondgirls. Auch sie hat es mit Spionen zu tun. Doch die Namen der Spione sind längst vergessen. Rahab dagegen ist ein Denkmal gesetzt. Nicht ihr Aussehen wird gerühmt, sondern ihre Weitsicht und ihr entschiedenes Verhalten.
Denn Rahab rettet sich und ihre Familie durch die Grausamkeit des Krieges. Bestens informiert erkennt sie die Zeichen der Zeit und handelt. Unabhängig genug ist sie, sich nicht von den Machtspiele ihrer Umgebung gefangen nehmen zu lassen. Stattdessen setzt diese Frau mutig ihre Entscheidungen in Taten um. Dabei vertraut sie Gott, der zum Leben befreit.
Das Neue Testament erinnert mit Hochachtung an diese Frau, die im Stammbaum Jesu zwischen David und Abraham genannt wird. Rahab ist Vorbild für einen Glauben, der aus Abhängigkeiten befreit und neue Lebensmöglichkeiten eröffnet. Solch Glaube vertraut darauf, dass Gott diese Welt nicht beläßt, wie sie ist. Er läßt Menschen Möglichkeiten finden läßt, die Welt gewaltfrei so zu verändern, daß Leben auch in Zukunft möglich ist. Biblischer Glaube ermutigt zu Konsequenzen aus allgemein anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Denn im verantworteten Handeln ist es möglich, Leid und Folgen bevorstehender Katastrophe zu lindern. Rahab ist Beispiel für biblisch verankerten Glauben, der sich gewaltlos einsetzt für das Leben.

Martin Pommerening, Pastor in Bad Oldesloe

10.10.2019

Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt nimmt an Mahnwache für Hallenser Opfer teil

Verbundenheit und Solidarität mit allen Menschen jüdischen Glaubens

Lübeck/Schwerin (maw). Kristina Kühnbaum-Schmidt, Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), wird heute (10. Oktober) um 18 Uhr an einer Mahnwache vor der Lübecker Synagoge teilnehmen. Mit der Mahnwache, zu der der Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lübeck e.V. als „Zeichen der Trauer und der Verbundenheit mit den Lübeckern und Lübeckerinnen  jüdischen Glaubens“ aufgerufen hatte, soll den gestern bei einem Attentat in Halle (Sachsen-Anhalt) Getöteten gedacht werden.

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt sagte in einer Stellungnahme: „Ich bin erschüttert über den antisemitisch und rechtsextrem motivierten Anschlag in Halle. Den Angehörigen der in Halle ermordeten Menschen spreche ich mein tief empfundenes Mitgefühl aus. Ich denke in Gebet und Fürbitte an die Toten, an die Menschen, die verletzt wurden und an alle Angehörigen. Mit meiner Teilnahme an der Mahnwache in Lübeck möchte ich im Namen der Nordkirche unsere Verbundenheit und Solidarität mit allen Menschen jüdischen Glaubens zum Ausdruck bringen. Als Nordkirche stellen wir uns deutlich und klar gegen jede Form von Antisemitismus und Rechtsextremismus. Wir rufen dazu auf, in Wort und Tat entschieden an der Seite unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens zu stehen.“

Rückfragen: Maren Warnecke, Pressereferentin Stabsstelle Presse und Kommunikation,
Tel.: 0385 20223-113, mobil 0171 8174993; E-Mail: maren.warnecke@presse.nordkirche.de

 

10.10.2019

Daniel Green und Band in Schlamersdorf

Foto: chbe

Preetz/ Schlamersdorf (mm). Am Freitag,18.Oktober 2019, ist Daniel Green mit seiner Band zu Gast in der St. Jürgen Kirche in Schlamersdorf. Dort stellt er im Rahmen des Konzerts (Beginn 19 Uhr) sein neues Albium " Vanish Like A Cloud in Sunlight" vor.
"Melodien, seltsam neu und doch vertraut. Folksongs, die eine Verbindung schaffen zwischen Himmel und Erde, zwischen gestern und morgen, vorgetragen von Musikern, die duch das Miteinander strahlen und die Gemeinsamkeit genießen", heißt es in der Vorankündigung zum Konzert.
Und weiter:"Manchmal klingen die Songs fast wie folkige Gospels oder erinnern an Songwriting aus den Zeiten von Cat Stevens. Mit seinem neuen und dritten Folkalbum "Vanish Like A Cloud In Sunlight" stellen Green und Band sich dem Thema Tod und Trauer. Es geht um Abschied, Hoffnung und Verbundenheit. "Trauer kann einsam machen. Können wir nicht darüber reden? Und mit wem?", fragt der Songwriter. Er fragt sich, wie der Weg in Jenseits aussieht, ob Furcht überhaupt notwendig ist.

Ort: St. Jürgen Kirche, Schlamersdorf, Konzertbeginn: 18.10. um 19 Uhr, Eintritt: 8 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.

07.10.2019

Oarndank 2019 - Ümdinken !

Foto:mm

Bendfeld. De Oarn sünd bin, man is tofreeden, Korn is Brot un Brot is Leven. Nahdinkern luster ik in mi rin: „Is wat anners mit Regen un Sünn“? Is de Eer uns Slaav un Knecht ? Wat wi so doht, is dat wull recht ?
Hebbt wi blots Fridag för uns Tokunft ? Neh,.. jeden Dag seggt de Vernunft. Wi kiekt nich blots to, nah Minschenskinner wenn't Water stiggt, gaht wi mit ünner. Wi dörft nich glöven: „ Löppt sick wull torecht“.
Sleit den Natur torüch, geiht uns dat schlecht. Wi Olen mütt hüüt un glieks ümdinken, mütt uns Kinner de Tokunft schinken. Mutt de Profit denn jümmer stiegen ? Kann Minsch denn Hals nich vull nuch kriegen ?
2,5 Milliarden Joahr hett Modder Eer wull bruukt, dat Leven op de Welt opduukt. 260 Joahr langt för de Minschheit dat groote Gefohr för unsen Planeten besteiht.
Mit de Eer is dat wi mit de Gorch Fock: „Buddelt se af oder stiggt se wedder op“? De Froogen sünd stellt, un mien Idee: „Kiekt nich blots op dat Portemonnaie“!

Schönen Dag un allens Goode wünscht di Ingo F.Lage

07.10.2019

Gottesdienst zum Landeserntedankfest in Schönberg gefeiert

Bischof Magaard: „Hoffnungsvoll und lebensbejahend diese Welt gestalten“

Preetz/Schönberg (mm). Mit einem festlichen Gottesdienst wurde am gestrigen Sonntag das Landeserntedankfest in Schönberg (Holstein) gefeiert. Eingeladen hatten dazu die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) und das Land Schleswig-Holstein. In seiner Predigt sagte Bischof Gothart Magaard (Sprengel Schleswig und Holstein): „Wir danken Gott für die Gaben der Natur und wir danken den Menschen, die in der Landwirtschaft tätig sind, die gepflanzt oder produziert, gegossen und gedüngt, verarbeitet und vermarktet haben, für ihren Dienst an unserer Gesellschaft. Wir wissen um all das Gute, das ist. Aber wir vertrauen Gott auch an, was offen ist und uns umtreibt: Die Frage danach, wie es gerecht zugehen kann in unserem Land und unserer Welt und wie wir unsere Gesellschaft gestalten könnten, damit die Zukunft für alle Menschen hell ist. Damit Kinder in diesem reichen Land nicht unter der Armutsgrenze leben müssen. Damit die Menschen in aller Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser und ausreichend Nahrung und Bildung bekommen und in Frieden und Freiheit leben können. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen oder um klare, vermeintlich einfache Alternativen. Es geht vielmehr um die Vision einer Gesellschaft, die im Alltäglichen neu beginnt und die Menschen Lust darauf macht, realistisch und zugleich kreativ, hoffnungsvoll und lebensbejahend diese Welt zu gestalten. In Achtung voreinander, in demokratischer Gesinnung – mit Freude am Leben. Auch deshalb feiern wir das Landeserntedankfest.“ Mehr

02.10.2019

Teilen und Danken - Schule am Kührener Berg feiert Erntedank

Foto: cw

Preetz(mm). Schüler und Schülerinnen der Schule am Kührerner Berg feierten heute ihren Erntedank-Gottesdienst. Rund hundert Kinder und Jugendliche des Förderzentrums besuchten mit ihren Lehrern, Schulbegleitern, Pflegekräften und Angehörigen dazu das Bugenhagenhaus.
Jede der 13 Klassen brachte einen, mit Lebensmitteln gefüllten Korb in den Gottesdienst. Mittels einer Geschichte vom Brot wurde den Anwesenden deutlich, wem alles zu danken sei: der Bäckerei, dem Bäcker, dem Bauern, der Saat, der Erde, der Sonne, dem Licht und so weiter nannten die Schüler ein Element ums andere in diesem Kreislauf. Anschließend wurden vier angehende Konfirmand*innen getauft.
Die reich gefüllten Körbe wurden in einen Bus gepackt und gemeinsam mit Schülern der Werkstufe zur Preetzer Tafel transportiert.

Hintergrund: Die Schule am Kührener Berg in Preetz wurde 1974 gegründet und ist bis heute das Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung des Kreises Plön. Der Einzugsbereich umfasst den gesamten Kreis Plön. Es werden 120 – 130 SchülerInnen im Alter zwischen 6 und 18 Jahren beschult.
Nach dem Ende der Schulpflicht von 9 Schuljahren (Unter-, Mittel- und Oberstufe) erfüllt die Schule auch die dreijährige Berufsschulpflicht (Werkstufe). Coretta Wichmann, Diakonin in der Heilpädagogischen Ambulanz der Diakonie, begleitet und unterrichtet an dem Förderzentrum.

30.09.2019

Landeserntedankfest in Schönberg

Preetz/ Schönberg (mm). In Schönberg findet am kommenden Wochenende, 5.und 6. Oktober 2019, das Landeserntedankfest Schleswig-Holstein statt.
Höhepunkt bildet am Sonntag, 6. Oktober um 10 Uhr der Festgottesdienst mit Propst Erich Faehling, Kirchenkreis Plön-Segeberg, in der Kirche zu Schönberg. Die Predigt hält Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).
Vertreter*innen der Gemeinde Bendfeld übergeben in ihrer typischen Tracht die Erntekrone.
Grußworte sprechen Jan Philipp Albrecht (MELUND), Werner Schwarz ( Präsident Bauernverband S.H.) und Ulrike Röhr ( Präsidentin Landfrauenverband S.H.)

In den Diskussionsforen geht es am Sonntag ab 12.30 Uhr um die Themen Landwirtschaft und Welternährung mit Bischof Magaard (Ort: Kindheitsmuseum), Klimaverantwortung mit Prof. Mojib Latif ( Ort: Kino),
Landwirtschaftliche Betriebe in Schleswig-Holstein  mit Werner Schwarz vom S-H Bauernverband( Ort: Probstei Museum) und regionale Ökonomien im ländl. Raum mit Dr. Andreas Tietze, MdL( Ort: Gemeindehaus)

Ausführlichere Informationen zum Programm rund um das zweitägige Fest mit Musik, Diskussionsforen, Lesung, Marktständen oder Köstlichkeiten aus der regionalen Küche der Landfrauen und der Gastronomie finden Sie auf der Homepage: www.landeserntedankfest.de

27.09.2019

Möbelstücke lieber spenden

Preetz(mm) Sie haben das eine oder andere Möbelstück, das Sie loswerden möchten?

Ganz einfach! Spenden Sie es dem Möbellager der Diakonie.
Dank Ihrer Spenden können Menschen mit schmalen Geldbeutel die gespendeten Stücke im Möbellager erwerben.
So wird Nützliches und Gebrauchtes sinnvoll weiter verwendet.
Es landet nicht auf dem Sperrmüll.
Das Team des Möbellagers kommt zu Ihnen nach Hause und holt das gute Stück ab.
Angefahren werden Haushalte im Kreis Plön.
Sprechen Sie uns an! Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.
Montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sind wir telefonisch erreichbar: 04342 7260763

Wir freuen uns und sagen schon mal vorab

DANKE!

27.09.2019

Anziehungspunkt der Diakonie

Foto:mm

Secondhandladen seit 20 Jahren ein Erfolgsmodell

Preetz(mm) Der Anziehungspunkt in der Kirchenstraße ist eine wahre Fundgrube.
Hier finden Menschen für „kleines Geld“ gut erhaltene und gepflegte Bekleidung, Haushaltsgegenstände, Bücher, Spiele und vieles mehr.
Am kommenden Dienstag, 1. Oktober 2019, feiert der Secondhandladen der Diakonie sein 20-jähriges Bestehen.
Kunden und Gäste werden ab 9.30 Uhr herzlich willkommen geheißen.
„Auch an diesem besonderen Tag sind wir für unsere Kunden da“, sagt Angela Voß, Leiterin des Anziehungspunktes.

Die Idee einen „Wiederverwertungsmarkt“ zu betreiben, entstand 1998 im Frauenwerk des Kirchenkreises gemeinsam mit der Diakonie.Mehr

24.09.2019

Kirchenmusikalische Perlen in der Stadtkirche Preetz

Foto: A Heinig

Preetz (ah).Eine neue Perle reihte sich am Sonntag, den 22. September mit dem Sängerfest der Selbständig-Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in die beeindruckende Kette der Kirchenmusiken in der Stadtkirche Preetz ein.
Rund 400 Musiker, Gäste und Kirchglieder aus dem Kirchenkreis Plön-Segeberg und aus der SELK fanden zusammen, um beim Treffen der norddeutschen Kirchenchöre der SELK vertrauten und neuen Klängen der abwechslungsreichen deutschen Kirchenmusik zu lauschen.
Unter Leitung von Kantorin Antje Ney erklangen im Festgottesdienst ab 11.00 Uhr Werke u.a. von Traugott Fünfgeld, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Laszlo Halmos. Zwischendurch stimmte die Festgemeinde vertraute Loblieder an und ließ die konzerterprobte Kirche in allen Klangfarben leuchten.
Für weitere Abwechslung am Nachmittag gesorgt, mit Werken u.a. von Paul Kretzschmar und Heinrich Schütz, der Kinderkantate Bartimäus von Hanne-Lore Friedrich und geistlichen Impulsen des SELK-Pastors Alberto Kaas aus Hörpel (Niedersachsen).
Ergänzt wurde das musikalische Programm durch eine mittägliche Kammermusik mit Werken des Barock in der ‚Kleinen Kirche‘ des Preetzer Gotteshauses.

Das Soli Deo Gloria kennt dank der Musik keine Barrieren zwischen verschiedenen Kirchen. So durfte die Festgemeinde das Grußwort Propst Erich Faehlings, Kirchenkreis Plön-Segeberg, verstehen, der die SELK-Chöre und ihre Gäste zu Beginn des Festgottesdienstes herzlich willkommen hieß.
Verbindlich gestaltete sich auch die Zusammenarbeit der Kantoren. So durften die SELK-Glieder durch die Mitwirkung des Stadtkirchen-Organisten Julian Mallek die Klangfülle der Barockorgel in der Stadtkirche erleben.

Gastbeitrag von Anne Heinig,Öffentlichkeitsbeauftragte der SELK Immanuel-Gemeinde, Kiel - Elmschenhagen

Foto: Pixabay

Die meisten evangelischen Landeskirchen und katholischen Bistümer in Deutschland wollen ihren Mitarbeitern die Teilnahme an den Klimaprotesten am 20. September ermöglichen.
Die Schüler-Bewegung "Fridays for Future" ruft für diesen Freitag zu einem bundesweiten Streik auf, an dem sich auch Erwachsene beteiligen sollen.

Am 20. September sind anlässlich des UN-Sondergipfels zum Klimaschutz am 23. September in New York weltweit Demonstrationen geplant.
Zum ersten Mal wurden nicht nur Schüler*innen sondern alle Generationen von "Fridays for Future" zum Klimaprotest eingeladen, um für die Einhaltung des Pariser Abkommens zu demonstrieren.

Synode plant "Innehalten um 5 vor 12"

Bei ihrer Tagung (19.-21.09.2019) werde sich auch die Landessynode der Nordkirche mit dem Thema befassen, zum Beispiel im Rahmen des Klimaschutzberichts 2017 der Nordkirche (19. September).
Für den 20. September bereite der synodale Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zudem ein ‚Innehalten um 5 vor 12‘ während der Landessynodentagung vor. Mehr   Quelle: epd

18.09.2019

40 Jahre Pastoralpsycholgischer Dienst

Foto: Pixabay

Preetz (mm) Am Sonnabend, 21. September 2019 um 11 Uhr, laden Vertreter*innen des Pastoralpsychologischen Dienstes ein zu einer Veranstaltung in das Haus der Diakonie, Am Alten Amtsgericht 5 in Preetz.
- 40 Jahre Brückenschlag zwischen Psychologie und Theologie, Haupt-und Ehrenamt, Krisenbewältigung und Stressabbau, geschichtlichen Fakten und aktuellen Herausforderungen -

Das Ensemble "Combo Vocale" unterhält a capella. Das Repertoire umfasst klassische Chorliteratur, geistliche Musik, Gospel und moderne Popballaden, auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Kurzreferate halten Jutta Gross-Riecker, Joachim Klein, Ralf Diez, Fanny Dethloff und Michael Brems.
 

14.09.2019

Andreas Lüdtke als Inhaber der Projektstelle „Kirchenkreis 2030“ vorgestellt

Zum Start in die neue Aufgabe erhielt Andreas Wilfried Lüdtke viele aufmunternde Worte von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus den 35 Kirchengemeinden, mit denen er künftig eng und intensiv zusammenarbeiten wird. Der 53-Jährige, zuvor 17 Jahre lang als Pastor in der Kirchengemeinde Schönberg aktiv, wurde in einem Gottesdienst zu Beginn der September-Sitzung der Synode des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg als Inhaber der Projektstelle „Kirchenkreis 2030“ eingeführt. In dieser Funktion wird Lüdtke künftig die im Mai 2019 neu formierten 12 Kirchspiele im Kirchenkreis organisatorisch unterstützen. Mehr
 

10.09.2019

Interkulturelles Oratorium nach Georg Friedrich Händels „Messiah“ - MessiaSASAmbura – Weite wirkt über Grenzen hinweg

Foto: http://maximilianguth.com/

Preetz/Plön (mm) MessiaSASAmbura ist eine avantgardistische Neuinterpretation des bekannten Werkes von G. F.  Händel, die Verbindung von Gesang, Musik und Tanz. Maximilian Guth schuf seine Komposition 2015/2016, angelegt als interkulturelles Oratorium. Unter dem Motto „Weite wirkt über Grenzen hinweg“ konfrontiert MessiaSASAmbura Elemente der traditionellen afrikanischen Musik – insbesondere der ostafrikanischen – in kritischer Auseinandersetzung mit der christlichen Missionsgeschichte in Afrika. 
Am 21. September 2019 kommt dieses Werk in der Plöner Nikolaikirche um 19.30 Uhr zur Aufführung.
Mitwirkende sind das Asambura-Ensemble (Komposition & Künstlerische Leitung: Maximilian Guth), die Kantorei Plön (Chorleitung & Organisation: Henrich Schwerk) und das Tanz-Ensemble von impuls – Schule für Rhythmik und Tanz, Eutin (Choreographie & Organisation: Ulrike Pfeiffer). Mehr

05.09.2019

Kirchenkreissynode tagt am 14.9 in Preetz

Beschreibung

Die Synode des evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg tagt am Samstag, 14. September um 9.30 Uhr im Haus der Diakonie in Preetz (Am Alten Amtgericht 5).
Themen der Tagung sind unter anderem der neue Internetauftritt des Kirchenkreises, der Ende des Jahres online gehen soll, sowie der Prozess "Kirchenkreis 2030". In diesem Kontext wird im Rahmen des Begrüßungsgottesdienst Pastor Andreas W. Lüdtke als Projektstelleninhaber für den genannten Prozess eingeführt.
Die Synode ist öffentlich.

01.09.2019

5. Politischer Kirchentag sammelt Mut-Appelle

In seiner Predigt beim Eröffnungsgottesdienst des 5. Politischen Kirchentages des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön Segeberg fand Propst Erich Faehling am Rednerpult der Plöner Nikolai-Kirche klare Worte: Um Armut wirksam bekämpfen zu können, bedürfe es mehr als nur Almosen und Spenden. Es käme vor allem auch auf die innere Haltung an, sagte Faehling. Bedürftige müssten das Gefühl haben, mit ihren Problemen gesehen und gehört zu werden. „Denn Haltung kommt von Halt.“ Es sei fatal und nicht hinnehmbar, wenn neben der ohnehin schon schwerwiegenden materiellen Notlage auch noch eine gesellschaftliche Ächtung hinzukomme. „Genau hier müssen wir ansetzen, um auf wichtige Fragen gute und hilfreiche Antworten zu finden“, so Faehling. Mehr