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13.06.2019

Wort zum Alltag

Foto: Pixabay

Wo die Liebe hinfällt
Ein Mann reitet auf seinem Pferd durch ein Dorf. Ein zweites führt er mit sich. Als er an einem der Häuser am Rande des Dorfes vorbei kommt,tritt eine Frau aus ihrem Garten auf ihn zu und sagt scherzhaft:
Oh, auf dem anderen Pferd müsste nun eigentlich Ihre Frau sitzen.Und er antwortet: Ja, die habe ich gerade gefunden!!! 2019 – in Kürze heiraten die Beiden.
Oder so: Geht ein Mann in die  Apotheke. Eine längere berufsbedingte Reise liegt vor ihm.Er hat Schnupfen und braucht Taschentücher. Er verlässt die Apotheke wieder,kehrt aber nach wenigen
Metern um und fragt die junge Frau, die ihm diese verkauft hat, ob sie nach seiner Rückkehr von der Reise mit ihm Kaffee trinken würde. Sie sagt ja. Und später noch einmal, bei der Trauung!
Vielleicht kommt durch solcherlei Lebens-Geschichten der Hauch einer Ahnung auf von dem, was Liebe ist. Ein Funke im Herzen, der Gesichter zum Leuchten bringt.
Eine Energie, die spürbar belebt und nach außen hin ausstrahlt. Eine Kraft, die alles verändert.
„Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt,da wirkt sie fort in Tat und Wort hinaus in unsre Welt“,
so heißt es in einem Lied, das gern bei Trauungen gesungen wird.
Wo die Liebe hinfällt – da ist sie nicht aufzuhalten. Es geschehen Dinge, die nicht berechnet oder geplant sind.
Wie vom Himmel gefallen.
Wunderbar !

Gertrud Schäfer, Ökumenepastorin

12.06.2019

Informationsforum als Chance, Kita-Personal zu gewinnen

Foto: Ocvirk

Fünf evangelischen Kitas aus dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Plön-Segeberg nahmen Ende Mai an dem Informationsforum „Sprungbrett Soziales“ im BBZ Plön teil. Dort präsentierten sie sich Interessierten als möglicher Arbeitgeber und Praktikumsstelle. Die Kindertagesstätten aus Raisdorf (Arche Noah), Klausdorf, Schellhorn (Pusteblume), Plön (KiTA an der Osterkirche) und Schönberg (Tausendfüssler) zeigten dabei ihre jeweiligen Schwerpunkt-Themen Reliigonspädagogik, Qualitätsmanagement, Wald- und Umweltpädagogik und naturwisschenschaftliche Experimente. Mehr

 

05.06.2019

Wort zum Alltag

Foto:Pixabay

Wir müssen reden!

Die Jugend ist sauer, weil die Alten sie nicht mehr verstehen. Diese Erkenntnis zeigte sich in den letzten Wochen rund um die Europa-Wahl.
Nun kann man der Meinung sein, dass das doch kein neues Phänomen ist, denn alle Eltern bekommen von ihren Kindern irgendwann an den Kopf geworfen: „Du verstehst mich nicht!“. Wir nennen das Pubertät und es wächst sich, wenn es gut geht, irgendwann aus.
Aber jetzt ist etwas Neues passiert. Eine ganze Generation macht sich Sorgen um die eigene Zukunft, weil sie realisiert, dass gerade etwas schief läuft, das, wenn es so weiter geht, unumkehrbar ist und die Lebensgrundlage der Menschheit zerstört.
Jesus hat einmal den provozierenden Satz gesagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn ihrer ist das Himmelreich.“, als die Alten den Kindern den Zutritt zu ihm verwehren wollten. Kindern gehört in besonderer Weise die Zukunft und Generationen gehören daher zusammen, keine darf ausgeschlossen werden, könnte man seine Botschaft lesen.
Es geht nur zusammen. Also: „Wir müssen reden!“. Dabei sollten beide Seiten aber nicht gleich genervt die Augen verdrehen.
Es muss eine echte Kommunikation stattfinden: Fakten müssen ausgetauscht, Gefühle ausgehalten und Bedürfnisse wahrgenommen werden, und das auch auf verschiedenen Kommunikationswegen.
Es geht um eine echte Begegnung auf Augenhöhe. Und das gilt nicht nur zwischen Jung und Alt, sondern zwischen allen Menschen unserer Gesellschaft: auch zwischen Arm und Reich, Ost und West und zwischen den verschiedenen Geschlechtern.
Unsere Gesellschaft ist sehr unterschiedlich. Wollen wir gut zusammenleben, müssen wir Verschiedenheit akzeptieren und gemeinsame Lösungen suchen. Das geht nicht mit Überheblichkeit und schon gar nicht durch Ausgrenzung, sondern nur über einen offenen, ehrlichen Austausch auf Augenhöhe.

Wir müssen reden!

Lutz Thiele, Pastor, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Plön

 

mm

Die Kreiskantoren und Kreiskantorinnen der Kirchenkreise Plön-Segeberg, Altholstein, Lübeck-Lauenburg und Ostholstein bieten eine Ausbildung ( einen sog. C-Kurs) zum/r nebenamtlich tätigen Kirchenmusiker*in an. Die zwei Jahre dauernde Ausbildung umfasst einen großen Fächerkanon, so neben Orgel und Klavierspiel auch Chorleitung und Gemeindesingen, Musikgeschichte, Orgelbau, Hymnologie, Liturgik, Theologische Information, Tonsatz und Gehörbildung, Generalbass- und Partiturspiel.

Das Konzept des Kurses sieht vor, dass an 22 Samstagen, den „Studientagen“ alle Kandidat*innen unterrichtet werden. Daneben wird es Unterrichte in den Regionalzentren Kiel und Segeberg, bei Bedarf an weiteren Orten geben. Die „Spiel“fächer, also Orgel und Klavier werden in Eigenregie in den Gemeinden für die Prüfung vorbereitet, Orgel- und Klavierlehrer*innen werden hierfür von den Kreiskantor*innen empfohlen. 

Durch die Zusammenarbeit der Kirchenkreise konnte ein hochqualifiziertes Dozentenkollegium zusammengestellt werden, so ist eine gute Qualität des Unterrichts garantiert. Das ist auch notwendig, ist doch die C-Prüfung qualitativ in der Nähe eines Gesellenbriefs anzusiedeln. Der C-Kurs beginnt im September 2019 und dauert bis zum Sommer 2021. In einem vorausgehenden Eignungstest am 27.6.2019 in Segeberg werden die Bewerner*innen etwas vorsingen, Grundkenntnisse im Klavierspiel, z. T. auch schon im Fach Orgel nachweisen, außerdem werden Grundkenntnisse der Musiktheorie und Gehörbildung abgefragt. Die Kursgebühr beträgt 600 €, also 150 € pro Semester und beinhaltet den gesamten Unterricht an den Studientagen und in den Regionalzentren, ausgenommen der Einzelfächer Orgel und Klavier. Die Verpflegung an den Studientagen ist gewährleistet. Kontakt und Informationen im Flyer.

Kontakt und weitere Informationen für den Kirchenkreis Plön-Segeberg:
Kantor Andreas Maurer Büntjen: andreas.maurer-buentjenkirche-segeberg.de
Kirchenmusikdirektor Henrich Schwerk: kirchenmusikkirche-ploen.de

Armut ist das Thema des Politischen Kirchentags, der am 30. und 31. August in Plön und Preetz stattfindet. Bereits zum 5. Mal lädt der Ökumeneausschuss des Kirchenkreises zusammen mit zahlreichen weiteren Akteurinnen und  Akteuren ein zu Begegnung,
Andachten und gemeinsamer Arbeit an bewegenden Themen, zu einem bunten Miteinander von Generationen und Kulturen – „Für eine gerechtere Welt“.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 30. August um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Nikolaikirche Plön. Der anschließende Eröffnungsvortrag lenkt den Blick auf „Armut – nicht nur in der Großstadt“.
Gastrednerin Barbara Rieck ist als Sozialökonomin und Diakonin seit Jahren in der Unterstützung und Begleitung obdachloser Menschen in Hamburg tätig. Anhand ihrer Erfahrungen wird sie Strukturen und Ursachen von urbaner Armut, die sich vergleichbar auch in kleineren Städten und Gemeinden abbilden, darstellen und mit dem Publikum darüber diskutieren. In bewährter Weise wird der Eröffnungsabend bei Brezeln, Wein und Wasser in der Nikolaikirche ausklingen. Mehr

23.05.2019

Synode beschließt zwölf neue Kirchspiele

Noch bevor die 71 anwesenden Delegierten der Synode des Kirchenkreises Plön-Segeberg bei ihrer Abendtagung in Preetz wichtige Entscheidungen für die Zukunft der evangelischen Kirche in der Region trafen, stießen sie feierlich mit einem Glas Sekt an. Aus gutem Grund: Vor genau zehn Jahren, im Mai 2009, fusionierten der Kirchenkreis Plön und der Kirchenkreis Segeberg zum heutigen Kirchenkreis Plön-Segeberg. Ein Schritt, der damals durchaus kontrovers diskutiert worden war, erinnerte Präses Peter Wiegner in seiner Begrüßungsansprache. Heute zeige sich aber auf allen Ebenen die gute und professionelle Zusammenarbeit im Kirchenkreis Plön-Segeberg.
Zehn Jahre nach der Fusion standen bei der aktuellen Synodentagung erneut tiefgreifende Strukturfragen zur Entscheidung. Im Rahmen des Prozesses „Kirchspiel 2030“ beschlossen die Synodalen mit lediglich drei Enthaltungen einstimmig zwölf neue Kirchspiele, die jeweils aus mehreren Kirchengemeinden bestehen. Mehr
 

21.05.2019

Sonntagsbetrachtungen: Wo wohnt Gott?

Foto: enriquelopezgarre/pixabay

Kinder, besonders kleinere, kennen die Antwort genau: Gott wohnt im Himmel. Oben, über den Wolken und über den Sternen, da ist Gottes Wohnung mit einem guten Überblick über die ganze Welt. Von da kann Gott alles sehen, sogar bis in unsere Herzen. Und es ist gut für uns hier unten auf der Erde, dass Gott im Himmel wohnt, findet die kindliche Klugheit.
Wenn wir dann erwachsen geworden sind, fallen unsere Antworten vielleicht nicht mehr so eindeutig aus. Die Frage, wo Gott wohnt, wird zur Frage nach unseren Erfahrungen mit Gott.
Es war in einem der letzten Urlaube. Am Abend bin ich noch durch den Wald an den nahegelegenen See gegangen. Ich habe mich auf den Steg gesetzt. Von der Sonne war nur noch ein ganz kleiner Rand zu sehen, doch ihr Glanz ließ den Himmel wie ein goldenes Gewölbe erstrahlen. In mir wurde es ganz still. Und ich hatte das Gefühl, dass ich – und die ganze Welt mit mir – von diesem goldenen Gewölbe umgeben, getragen und erleuchtet sei.

Ein Schüler sagt zu seinem Rabbi: „Sag mir, wo Gott ist!“ Darauf der Rabbi: „Sag mir, wo Gott nicht ist!“
Gott hat immer noch dieselbe Adresse: Überall.

Pastorin Elke Hoffmann, Kirchengemeinde Segeberg
 

15.05.2019

Kirchenkreissynode tagt am 22. Mai in Preetz

Foto: svg

Die Synode des Kirchenkreises Plön-Segeberg tagt am Mittwoch, 22. Mai um 17.30 Uhr im Haus der Diakonie in Preetz (Am Alten Amtgericht 5.)
Schwerpunkt der Synodensitzung wird die gültige Einteilung der 35 Kirchengemeinden des Kirchenkreises Plön-Segeberg in insgesamt 12 Kirchspiele sein. Diese sind im Rahmen des Strukturprozesses „Kirchenkreis 2030“ als Gestaltungsräume in den jeweiligen Regionen von Bedeutung. Die Kirchspiele ersetzen nicht die Kirchengemeinden.
Die Synode ist öffentlich.
 

15.05.2019

Wort zum Alltag

Foto:Pixabay

Klang der Welt

Heute abend gehe ich zur Chorprobe. Immer am Mittwoch und nichts hält mich davon ab. Der Chor singt sich ein, übt die Töne rauf und runter. Wir proben mehrstimmig, bald wird das Lied im Gottesdienst richtig toll klingen.
Die Stimmung ist gelöst, nicht nur in der Pause wird gelacht und erzählt. Denn das Singen setzt ein Hormon frei: Oxytocin, das stärkt die Bindung zueinander. Stress und Aggression verringern sich. Ich atme beim Singen tief ein und aus, lasse buchstäblich Dampf ab.
Nachweislich leben Chorsängerinnen länger, denn Musik machen wirkt heilsam.Kantate  ! Singt !  Das ist der Name des kommenden Sonntags, in unseren Kirchen sind überall Chöre zu hören. Gesungener Glaube, der aus voller Kehle schallt. 
Als eine der ältesten Beschreibungen christlicher Gottesdienste ist in einem Brief des Römers Plinius zu lesen:

Sie versammeln sich früh am Morgen und singen Christus, als ihrem Gott, Lieder...

Singen schafft Nähe. Singen beruhigt. Wer ein kleines Kind auf dem Arm hält, beginnt wie von selbst, zu summen und zu schaukeln. Singen erfüllt die Seele, ich kann Liebe, Trauer oder Freude in mein Lied legen.
Die Töne schweben im Raum. Der Chor hat sich hingestellt und wir schnippen im Rythmus mit den Fingern. Das groovt ! Alle sind zufrieden. Unsere Chorprobe endet heute bestimmt, wie oft gewünscht, mit dem bekannten Song: I heard there was a secret chord ...Halleluja...
Ich glaube, Singen bringt mich näher zu Gott. Nach der Probe gehen wir beschwingt von der Musik nach draußen. In der Dämmerung singen die Amseln  vom Dachfirst. Auch sie musizieren gemeinsam ihr Abendlied. Gottes Welt klingt vielstimmig.

Ebba Stockhauen, Pastorin, Kirchengemeinde Klausdorf/ Schwentinental

13.05.2019

Arche Noah zum Jubiläum ausgezeichnet

50-jähriges Jubiläum und die Auszeichnung mit dem prestigeträchtige BETA-Gütesiegel: Für die Evangelisch-Lutherische Kindertagesstätte Arche Noah in Schwentinental gab es am 11. Mai gleich doppelten Grund zum Feiern.
„Es ist toll, dass diese beiden Ereignisse zeitlich zusammengefallen sind“, sagte Kirstin Thomsen, Leiterin der Einrichtung, die für die drei- bis Fünfjährigen zuständig ist. Nina Knoop, Leiterin des Krippen-Bereich stimmte zu: „Die Verleihung des Siegels zeigt die gute Entwicklung, die unsere Kita in den vergangenen Jahren genommen hat.“ Mehr

08.05.2019

NDR-Radio-Live-Sendung mit Propst Faehling und Pastor Paar per Podcast anhörbar

Foto: Pixabay/Joe007

Am 12 Mai um 18 Uhr doch einfach mal das Radio an! An diesem Tag sind sind Propst Erich Faehling und der Sülfelder Pastor Steffen Paar als Talk-Gäste in der Live-Sendung „Zur Sache“ auf NDR 1 Welle Nord zu hören. Die Moderation übernimmt Ulrike Drevenstedt. Das Thema der Sendung lautet: Kann die Kirche noch im Dorf bleiben?
Ausgangspunkt der zweistündigen Diskussion, zu der noch weitere Gäste eingeladen sind, ist eine Studie der Universität Freiburg. Danach werden die evangelischen und katholischen Kirchen bis zum Jahr 2060 nur noch die Hälfte ihrer heutigen Mitgliederzahlen haben.
Debattiert wird unter anderem darüber, was diese Prognose für Kirche und Gesellschaft bedeutet, welche Herausforderungen damit verbunden sind und inwieweit sich inmitten dieser Problematik die Chance auftut, Kirche neu zu denken und leben. (svg)
Wer die Sendung verpasst hat oder noch einmal hören möchte, kann das hier tun.
 

Foto/W. Knospe:Jugendchor und Chörchen in der Sommergospelnacht 2018

Bad Oldesloe (mm). Unter dem Motto „Gospel meets Cuba“ erklingen am 8. Juni um 19 Uhr und am 9. Juni um 20 Uhr
die Stimmen von über 130 Sänger*innen gemeinsam mit der kubanischen Sängerin Esperanza Portuondo.
Portuondo,ein Urgestein der kubanischen Musikszene, lebt und arbeitet in Hamburg. Nach Bad Oldesloe begleiten sie der Percussionist Lucho Pailas,der Gitarrist Samuel Castillo,
ihre Tochter Lili Portuondo (Claves) mit Enkelsohn Dennis Rosenthal  (Guiro) und Darwin (E-Bass).
Das Chörchen und der Jugendchor aus Bad Oldesloe nehmen diese ungewohnt neuen Rhythmen in ihr Repertoire auf und stellen die Verbindung zum lebendigen Contemporary Gospel her.
Begleitet werden sie dabei von Marcus Rau am Klavier und der Gospelband unter Leitung von Henning Münther.

Platzkarten sind ab Donnerstag im Internet unter www.kirche-oldesloe.de und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

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Seit über 40 Jahren begleiten und beraten erfahrene Fachkräfte in der Beratungsstelle in Bad Segeberg Klient*innen des östlichen Kreises Segeberg. Zu einem der Schwerpunkt ihrer Arbeit gehört, nach der Reform des Kindschaftsrechts, die Beratung von Eltern mit deren Kindern.

Die Realisierung des gemeinsamen Sorgerechts, eine Klärung von Umgangsfragen und die Suche nach außergerichtlichen Einigungen stellen Familien vor hohe Anforderungen.
"Die langfristige Eltern-Mediation ist hier die Form der Beratung, die der Familie zu einer nachhaltigen Neuorientierung und einem Zurechtfinden in den neuen Lebensumständen verhilft", heißt es in dem aktuell vorgelegten Jahresbericht 2018
der Erziehungs-und Lebensberatung im Kreis Segeberg. Der Bericht gibt Auskunft über Angebote, Träger, Finanzen, Zahlen zu Beratungen, Informatioen über Projekte, Veranstaltungen u.v.m.. Lesen Sie hier weiter im ausführlichen Jahresebericht 2018.

Quelle: Kirstin Schwarz-Klatt, Pädagogische Leitung am Standort Segeberg und das Team der Erziehungs- und Lebensberatungsstelle mm

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"Das Arbeitsfeld der flexiblen sozialpädagogischen Familienhilfe wird von unserem Fachkräfte- Team professionell gestaltet und verantwortet", heißt es im Vorwort zum nun vorliegenden Jahresbericht 2018. "Die Arbeit", heißt es dort weiter, "ist mit hohen gesellschaftlichen Erwartungen und Anforderungen verbunden.
Der Einsatz in den Familien, in den Wohnungen und in deren sozialen Umfeld, bedeutet für die Mitarbeitenden ein hohes Maß an Verantwortung .Mehr / Quelle: Kirstin Schwarz-Klatt, Abteilungsleitung
 

Foto:mm



In diesen Tagen laufen die Arbeiten im und am Haus auf Hochtouren.
Am Montag ziehen die ersten Bewohner*innen in das Haus am Cathrinplatz.

Preetz (mm). Entstanden ist ein modernes Haus für Bewohner in stationärer - und Kurzzeitpflege mit insgesamt 79 Plätzen. Auf 3500 m2 Nutzfläche sind 63 Einzel- und 8 Doppelzimmer entstanden. Die Zimmer sind in vier freundliche Wohnbereiche eingebunden, die sich über zwei Etagen erstrecken. Mit einem Aufzug sind alle Etagen komfortabel erreichbar. In dem Speisesaal nebst Dachterrasse werden täglich Mittagessen aus der hauseigenen Küche angeboten.
Betreiber der Einrichtung ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg.

Zu der Eröffnung am 5. April 2019 sind Interessierte herzlich zum Besuch des neuen Hauses ab 11 Uhr eingeladen.
Nach einer Andacht und einem Imbiss gibt es die Möglichkeit das Haus im Rahmen einer Führung kennen zu lernen.


Hintergrund
Seit dem, am 28. April 2017 unterzeichneten Mietvertrag ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg Betreiber der Einrichtung "Haus am Cathrinplatz".
Knapp ein Jahr zuvor hatte die Kirchenkreissynode auf einer Sondersynode ihre Zustimmung gegeben.
Im November 2017 folgte dann der erste Spatenstich.
Im August 2018 feierte Bauherr und Investor - die INP Holding AG Hamburg - gemeinsam mit Nachbarn, Gästen, Vertretern der Stadt Preetz, des Kirchenkreises und Diakonie Richtfest.

27.02.2019

Stromspar-Check hilft in Haushalten mit geringem Einkommen

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Preetz (mm). Auch zehn Jahre nachdem die EU mit der Ökodesign-Richtlinie die Herstellung und den Verkauf von Glühlampen schrittweise verboten hat, finden die Energiesparberater des Stromspar-Check in der Diakonie noch viele stromfressende Leuchtmittel in den Haushalten. "Im Durchschnitt tauschen wir 12 Lampen pro Wohnung aus“, weiß Jürgen Lerch und fügt hinzu, dass Haushalte mit geringen Einkommen, mit den kostenlos angebotenen LEDs, schaltbaren Steckdosenleisten, Durchlaufbegrenzern und wassersparenden Duschköpfen im ersten Jahr rund 150 Euro einsparen können.  Mehr

26.02.2019

Minister Garg lobt Arbeit der Evangelischen Familienbildung des Kirchenkreises

BZ (von links): Maraike Hönicke, Birgit Mütze, Dr. Daniel Havemann, Dr. Heiner Garg, Doris Kratz-Hinrichsen (Diakonisches Werk Schleswig-Holstein) und Ulrike Haeusler (Foto: svg)

Prominenten Besuch durfte Ulrike Haeusler, Referentin für Familienbildung im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Plön-Segeberg, begrüßen. Dr. Heiner Garg, Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, stellte sich im Evangelischen Bildungswerk in Bad Segeberg einem intensiven Austausch mit Haeusler und Propst Dr. Daniel Havemann. 
Der Kontakt zwischen dem FDP-Politiker und Haeusler war während einer Podiumsdiskussion im vergangenen Jahr in Rendsburg geknüpft worden. Nach intensiver Debatte schlug der Minister damals spontan eine Weiterführung des Gespräches in Bad Segeberg vor. Diesem Versprechen kam er nun nach. Mehr
 

25.02.2019

Jahresempfang 2019: Schöne Musik und klare Worte

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Bereits zum 16. Mal lud der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Plön-Segeberg zum traditionellen Jahresempfang. Rund 150 Gäste, darunter zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche sowie Personen aus dem öffentlichen Leben, feierten gemeinsam in der Marienkirche in Bad Segeberg.
Für musikalische Höhepunkte sorgte das Trio Tempus, bestehend aus Daphne Barchewitz (Violoncello), Kathrin Kelly (Flöte) und Andreas Maurer-Bündchen (Klavier), das ein ebenso vielseitiges wie bewegendes Programm darbot. Mehr
 

16.02.2019

Synode beschließt Haushalt und erste Kirchspiele

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Die Synode des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg hat bei ihrer Tagung am 16. Februar den Haushalt in Höhe von 17,6 Millionen Euro beschlossen. Aus dem Haushalt wird unter anderem die Arbeit in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Schul- und Klinikseelsorge, Kirchenmusik, Familienarbeit, Ökumene, Seniorenarbeit und zahlreichen diakonischen Arbeitsfeldern finanziert.
Der Haushaltsplan liegt in der Zeit vom 18. Februar bis 15. März bei der Kirchenkreisverwaltung in Bad Segeberg (Oldesloer Straße 24) öffentlich zur Einsichtnahme aus.
Mit Blick auf die Zukunft beschlossen die Synodalen zudem die ersten drei von voraussichtlich elf neuen Kirchspielen im Rahmen des von der Synode beschlossenen Prozesses „Kirchenkreis 2030“. Mehr

12.02.2019

Kirchenkreis beruft Meldebeauftragte

Ines Stamer ist vom Kirchenkreisrat des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg zur Meldebeauftragen berufen worden. In dieser Funktion ist die seit über elf Jahren im Kirchenkreis tätige Stamer Ansprechpartnerin für Betroffene von sexueller Grenzverletzung. Die Meldebeauftragte nimmt die betreffenden Informationen vertraulich entgegen und sorgt dafür, dass diese an die dienstrechtlich zuständigen Personen umgehend weitergeleitet werden.
„Mit dieser Besetzung kommen wir den Vorgaben des Präventionsgesetzes nach“, sagt Anke Exner, Leiterin des evangelischen Bildungswerkes und Präventionsbeauftragte des Kirchenkreises. „Ziel der Maßnahme ist es, eine unabhängige, verlässlich erreichbare Meldestelle einzurichten, die Betroffenen schnelle Unterstützung und Hilfe weitervermitteln kann.“
Erreichbar ist Ines Stamer montags bis donnerstags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, sowie montags und mittwochs in der Zeit von 14 bis 16 Uhr unter 04551/9636450 oder per Mail unter ev.bildungswerk@kirchenkreis-ploen-segeberg.de.
Bei Verdachtsfällen sexualisierter Gewalt innerhalb des Kirchenkreis mit seinen Gemeinden und Einrichtungen kann sich auch weiterhin direkt an die Präventionsbeauftragte oder die Referentinnen und Referenten der zuständigen Fachbereiche des Bildungswerkes gewendet werden.
 

24.01.2019

Einführungsgottesdienst von Dr. Barbara Kempe

Foto(c)mm

Seit dem 1.10. 2018 haben das Diakonische Werk und das Propsteialtenheim im Kirchenkreis Plön-Segeberg eine neue Geschäftsführung. Es ist die aus Nordhessen stammende Barbara Kempe.
Die studierte Diplom-Kauffrau trat die Nachfolge von Michael Steenbuck an. Steenbuck war seit November 2004 Geschäftsführer. Ende 2018 wurde Steenbuck in den Ruhestand verabschiedet.
Bereits im April  2018 hatte Kempe (41) ihren Arbeitsvertrag unterzeichnet.Damals erklärte Kempe: "Mich erwartet eine anspruchsvolle Tätigkeit, die ich mit großer Motivation angehen werde", im Beisein der beiden Pröpste im Kirchnekreis Plön-Segeberg, Dr.Daniel Havemann und Erich Faehling.
Propst Dr. Daniel Havemann äußerte sich zufrieden, dass man mit Kempe eine erfahrene und kompetente Führungspersönlichkeit hatte gewinnen können:"Es gut und wichtig, dass wir diese wichtige Leitungsstelle zeitnah und kompetent besetzen".
Am 25. Januar 2019 wird Frau Dr. Barbara Kempe um 11 Uhr in der Preetzer Stadtkirche mit einem Gottesdienst feierlich eingeführt.

Kempes erste 100 Tage waren geprägt von dem Kennenlernen der Mitarbeiter*innen und der Ehrenamtlichen aber auch von intensiver Arbeit in den komplexen Feldern. Darunter fallen auch die beiden aktuellen Hauptherausforderungen Neubau und Eröffnung des Hauses am Cathrinplatz sowie der Umbau des Haus am Kirchsee. Für sie sei die Ausschreibung der Diakonie gerade zum richtigen Zeitpunkt gekommen, erklärt Kempe. Aus ihrer Zeit in der Klinik Middelburg bringt sie die Einsicht mit," dass es Spaß macht, ein Unternehmen in Endverantwortung zu steuern".

Hintergrund
Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Dienstleistungsmanagement, Marketing an der Universität Bayreuth. In den Nebenfächern studierte Kempe Gesundheitsökonomie und Finnisch mit Aufenthalten in Turku (Finnland) und Palmerston North (Neuseeland).
Ab 2002 war Kempe einige Jahre in der Konzernzentrale der Sana Kliniken AG in Stuttgart und München tätig. Berufsbegleitend schrieb sie bis zum Abschluss 2006 ihre Dissertration, arbeitete etwa zehn Jahre in den Sana Kliniken Ostholstein und als Einrichtungsleiterin des DRK-Krankenhauses Middelburg.
Zuletzt war sie in der Schön Klinik Neustadt für Klinikentwicklung und Projektmanagement zuständig. Dr. Kempe ist verheiratet und hat eine Tochter. Zu ihren Freitzeitaktivitäten gehören unter anderem Reisen, Angeln, Kanu fahren, Literatur und Joggen.

 

11.01.2019

Meditation 2019

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"Meditation verstehen wir als eine Haltung, die geschehen lässt, was sich von selbst ereignen will, 'denn von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre...' (Markus 4,28).
In jedem Fall geht es darum, sich dem Fluss des Lebens, der uns durchströmen will, anzuvertrauen. Christliche Überlieferungen werden als Wegweiser und Kraftquellen wiederentdeckt und neu erfahren", lauten die Eingangsworte zu den
Meditationsangeboten 2019 von Pastor Michael Miller. Wer Interesse an "Meditation in Ruhe und Bewegung" hat, findet die aktuellen Termine und Veranstaltungsorte hier.

29.11.2018

Kirchenkreissynode stimmt für „Prozess Kirchenkreis 2030“

Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Plön-Segeberg begibt sich in einen umfangreichen Strukturprozess, um auch künftig in Zeiten von Pastorinnen- und Pastorenmangel personell und inhaltlich gut in den Regionen aufgestellt zu sein. Diese Entscheidung trafen die Mitglieder der Kirchenkreis-Synode nach intensiver Debatte bei ihrer 4. Tagung im Evangelischen Bildungswerk in Bad Segeberg. Mit dem sogenannten „Prozess Kirchenkreis 2030“ wird auf eine bevorstehende Pensionierungswelle und einen prognostizierten Nachwuchsmangel im Pfarrberuf reagiert. Mehr

02.10.2018

Fragen und Antworten zum Prozess "Kirchspiel 2030"

Der Kirchenkreis Plön-Segeberg möchte sich in den sogenannten Strukturprozess "Kirchenkreis 2030"  begeben. Auf der Kirchenkreissynode am 22. September wurden den Synodalen entsprechende Pläne zum ersten Mal vorgestellt. Auf der kommenden Synode am 28. November wird dann darüber entschieden, ob der Kirchenkreis gemeinsam mit seinen 35 Kirchengemeinden diesen Weg bestreiten will. Hier erhalten Sie alle aktuellen Informationen zu der Entwicklung des Prozesses. Die wichtigsten Infos zum aktuellen Sachstand haben wir für Sie aufgelistet. Mehr