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14.09.2019

Andreas Lüdtke als Inhaber der Projektstelle „Kirchenkreis 2030“ vorgestellt

Zum Start in die neue Aufgabe erhielt Andreas Wilfried Lüdtke viele aufmunternde Worte von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus den 35 Kirchengemeinden, mit denen er künftig eng und intensiv zusammenarbeiten wird. Der 53-Jährige, zuvor 17 Jahre lang als Pastor in der Kirchengemeinde Schönberg aktiv, wurde in einem Gottesdienst zu Beginn der September-Sitzung der Synode des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg als Inhaber der Projektstelle „Kirchenkreis 2030“ eingeführt. In dieser Funktion wird Lüdtke künftig die im Mai 2019 neu formierten 12 Kirchspiele im Kirchenkreis organisatorisch unterstützen. Mehr
 

10.09.2019

Interkulturelles Oratorium nach Georg Friedrich Händels „Messiah“ - MessiaSASAmbura – Weite wirkt über Grenzen hinweg

Foto: http://maximilianguth.com/

Preetz/Plön (mm) MessiaSASAmbura ist eine avantgardistische Neuinterpretation des bekannten Werkes von G. F.  Händel, die Verbindung von Gesang, Musik und Tanz. Maximilian Guth schuf seine Komposition 2015/2016, angelegt als interkulturelles Oratorium. Unter dem Motto „Weite wirkt über Grenzen hinweg“ konfrontiert MessiaSASAmbura Elemente der traditionellen afrikanischen Musik – insbesondere der ostafrikanischen – in kritischer Auseinandersetzung mit der christlichen Missionsgeschichte in Afrika. 
Am 21. September 2019 kommt dieses Werk in der Plöner Nikolaikirche um 19.30 Uhr zur Aufführung.
Mitwirkende sind das Asambura-Ensemble (Komposition & Künstlerische Leitung: Maximilian Guth), die Kantorei Plön (Chorleitung & Organisation: Henrich Schwerk) und das Tanz-Ensemble von impuls – Schule für Rhythmik und Tanz, Eutin (Choreographie & Organisation: Ulrike Pfeiffer). Mehr

10.09.2019

Bundesweite Aktion - Gospelday 2019 - Chöre erinnern an das Recht auf sauberes Trinkwasser

Preetz/ Bad Oldesloe(mm) Am Samstag, 21. September, singen an 65 unterschiedlichen Orten in Deutschland beim „Gospelday“  mittags um 12 Uhr tausende von Menschen. Sie verbinden sich mit einem Lied und einer Botschaft.
Von der Nordsee bis in den Bayrischen Wald und von NRW bis Berlin erinnern Chöre mit dem Gospelsong „Soon be done“ daran, dass jeder und jede sich gegen Hunger und Armut einsetzen kann.
Diese "eine Stimme" besteht aus Laienchören. Sie finden sich zusammen zu flashmobs in Einkaufspassagen, in der U-Bahn, auf Rathaustreppen und andernorts. Mehr

05.09.2019

Kirchenkreissynode tagt am 14.9 in Preetz

Beschreibung

Die Synode des evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg tagt am Samstag, 14. September um 9.30 Uhr im Haus der Diakonie in Preetz (Am Alten Amtgericht 5).
Themen der Tagung sind unter anderem der neue Internetauftritt des Kirchenkreises, der Ende des Jahres online gehen soll, sowie der Prozess "Kirchenkreis 2030". In diesem Kontext wird im Rahmen des Begrüßungsgottesdienst Pastor Andreas W. Lüdtke als Projektstelleninhaber für den genannten Prozess eingeführt.
Die Synode ist öffentlich.

04.09.2019

Wort zum Alltag: Einsamkeit durchbrechen

„Alleine hätte ich es nicht geschafft!“, die das sagt, hat ihren Mann durch eine schwere Krankheit bis zum Tod begleitet. Dann war sie allein. Müde und erschöpft brach sie zusammen. In solch einer Situation, sich Hilfe zu holen, ist schwer.

„Das stehe ich nicht durch!“, der das sagt, hat seine Familie durch einen Kontaktabbruch verloren. Wie nun weiter?
„Nein, ich habe keinen Menschen“, viele, die das heute sagen. Sagen müssen.

Manche greifen zum Telefon. Die Telefonseelsorge kann ein Anker in der Einsamkeit sein. Kirchengemeinden, Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen können Anlaufstellen sein.

„Ich habe keinen Menschen!“, der das zu Jesus sagte, war schon 38 Jahre krank. „Ich habe keinen Menschen!“
Jesus bedauert ihn nicht, - er sieht ihn an. Seine Antwort: „Steh auf!“
„Steh auf!“ meint nicht das von vielen Menschen zugerufene: „Reiß dich mal etwas zusammen!“ oder auch nicht das banale „wird schon wieder!“

„Steh auf!“ meint: „Ich sehe dich, ich vertraue dir und ich traue dir zu!“
Hilfe sich zu organisieren, ist das wichtigste Gut, was es wiederzuerlangen gilt.

„Es hat gedauert“, sagt die Frau, „ich gehe in eine Trauergruppe“.

„Es hat gedauert“, sagt der Mann, „ich habe eine Selbsthilfegruppe gegründet“. Hilfe organisieren, heißt Einsamkeit durchbrechen.

„Steh auf!“

Pastorin Fanny Dethloff, Klinik und Notfallseelsorge

 

01.09.2019

Sonntagsbetrachtungen

Am 1. September, morgen früh vor achtzig Jahren, begann der Zweite Weltkrieg. Zerstörung, Tod und Not brachte er über unzählige Menschen in den Ländern Europas und darüber hinaus. Unsägliches Leid. Und mit dem Kriegsende fast sechs Jahre später war es damit nicht aus – bis heute tragen die Überlebenden und wir nachfolgenden Generationen an den Lasten, innerlich und äußerlich. Wie wird das jemals sein in anderen Regionen wie in Syrien?
Auch der Mann Hiob hat unsägliches Leid erlebt: Seine Kinder starben. Er wurde krank. Er verlor sein Hab und Gut. Auch davon erzählt die Bibel. Auch das erleben Menschen bis heute, in verschiedener Weise - bei uns und in anderen Ländern dieser Erde. Hiob begegnet uns immer wieder im Leben. Was tut er? Er hat Weggefährten, Freunde. Sie kommen zu ihm, schweigen und reden mit ihm. Irgendwann kann Hiob auch wieder sprechen und sagt: Gottes Hand drückt schwer, dass ich seufzen muss. Aber er kennt meine Wege gut. Er macht’s, wie er will. Und er wird vollenden, was mir bestimmt ist (aus Hiob 23). Mit seinen Worten beschönigt er nichts, sondern sagt ehrlich das, was ist. Und: Er vertraut Gott - trotz allem und in allem, was ihm widerfährt. Das möchte ich mir zum Vorbild nehmen. Denn ich glaube, dies beides schafft Versöhnung und Frieden – für unsere Seelen und in der Welt.

Susanne Hahn, Pastorin Nahe

01.09.2019

5. Politischer Kirchentag sammelt Mut-Appelle

In seiner Predigt beim Eröffnungsgottesdienst des 5. Politischen Kirchentages des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön Segeberg fand Propst Erich Faehling am Rednerpult der Plöner Nikolai-Kirche klare Worte: Um Armut wirksam bekämpfen zu können, bedürfe es mehr als nur Almosen und Spenden. Es käme vor allem auch auf die innere Haltung an, sagte Faehling. Bedürftige müssten das Gefühl haben, mit ihren Problemen gesehen und gehört zu werden. „Denn Haltung kommt von Halt.“ Es sei fatal und nicht hinnehmbar, wenn neben der ohnehin schon schwerwiegenden materiellen Notlage auch noch eine gesellschaftliche Ächtung hinzukomme. „Genau hier müssen wir ansetzen, um auf wichtige Fragen gute und hilfreiche Antworten zu finden“, so Faehling. Mehr

 

Neues Pflegeheim in Preetz

Foto:mm

Preetz (mm). Entstanden ist ein modernes Haus für Bewohner in stationärer - und Kurzzeitpflege mit insgesamt 79 Plätzen. Auf 3500 m2 Nutzfläche sind 63 Einzel- und 8 Doppelzimmer entstanden.
Die Zimmer im Haus am Cathrinplatz sind in vier freundliche Wohnbereiche eingebunden, die sich über zwei Etagen erstrecken. Mit einem Aufzug sind alle Etagen komfortabel erreichbar. In dem Speisesaal nebst Dachterrasse werden täglich Mittagessen aus der hauseigenen Küche angeboten.
Betreiberin der Einrichtung ist die Diakonie Plön-Segeberg.

Kontakt und Informationen während der Bürozeiten täglich 9.30 - 12.00 Uhr und Mo, Di, und Do 14.00 - 16.00 Uhr : Sabine Rathje, Einrichtungsleiterin, Cathrinplatz 1, 24211 Preetz, T 04342-7874-0
F 04342-7874-102, Mail: info@hac.diakonie-ps.de

Hintergrund
Seit dem, am 28. April 2017 unterzeichneten Mietvertrag ist das Diakonische Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg Betreiber der Einrichtung "Haus am Cathrinplatz".
Knapp ein Jahr zuvor hatte die Kirchenkreissynode auf einer Sondersynode ihre Zustimmung gegeben.
Im November 2017 folgte dann der erste Spatenstich.
Im August 2018 feierte Bauherr und Investor - die INP Holding AG Hamburg - gemeinsam mit Nachbarn, Gästen, Vertretern der Stadt Preetz, des Kirchenkreises und Diakonie Richtfest.
Anfang April diesen Jahres erfolgte der Einzug in das neue Haus.

25.07.2019

Pfadfinder auf dem Sörmansleden

Foto: JS Neurath

Während der Ferien brachen sieben  Pfadfinder*innen aus der Kirchengemeinde Schönberg zum Wandern auf.  
Unterwegs, auf einem der schönsten Wanderwege Schwedens, gab es, neben atemraubenden Ausblicken auf die Landschaft, so manche Herausforderung zu meistern.

Preetz/Schönberg (mm) Am Freitagabend wurde gepackt, Material und Lebensmittel verteilt und in den Rücksäcken verstaut. „Beim Wandern wollen wir möglichst wenig tragen. Daher wird alles aufs einfachste reduziert. So entsteht während der Wanderung ein sehr einfaches Lebensgefühl“, sagt Tristan Kiefer (Gruppenleiter der Schönberger Pfadfinder)  Mehr