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10 Jahre nach Glühlampenverbot

Stromspar-Check hilft in Haushalten mit geringem Einkommen

27.02.2019 ǀ Preetz 

Auch zehn Jahre nachdem die EU mit der Ökodesign-Richtlinie die Herstellung und den Verkauf von Glühlampen schrittweise verboten hat, finden die Energiesparberater des Stromspar-Check in der Diakonie noch viele stromfressende Leuchtmittel in den Haushalten. "Im Durchschnitt tauschen wir 12 Lampen pro Wohnung aus“, weiß Jürgen Lerch und fügt hinzu, dass Haushalte mit geringen Einkommen, mit den kostenlos angebotenen LEDs, schaltbaren Steckdosenleisten, Durchlaufbegrenzern und wassersparenden Duschköpfen im ersten Jahr rund 150 Euro einsparen können.



Haushalte mit geringem Einkommen erhalten neben den jeweils notwendigen Soforthilfen eine umfassende Beratung zum energieeffizienteren Verhalten im Alltag. Magda Lange kennt diese Situation genau. Seit zwei Jahren gehört sie zum Stromspar-Team und hat bereits über 100 Haushalte beraten.
"Bei Haushaltsbesuchen geben wir konkrete und individuelle Tipps – auch zum Heizen und Lüften oder Warmwasserverbrauch“,erklärt Lange. 
Nach einer  Bestandsaufnahme wird zudem ein individueller Plan für einen sparsamen Energieverbrauch erstellt. Mit diesem können Energiekosten eingespart und gleichzeitig CO2-Emissionen verringert werden, versichert die Beraterin.
Nicht zuletzt würden Kommunen und Bund durch niedrigere Energiekostenrechnungen entlastet, ist sich Lange sicher.

Seit zehn Jahren gibt es diese bundesweite Initiative, in der der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) die Bekämpfung von Energiearmut und das Erreichen von Klimaschutzzielen verknüpft haben.
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sowie dem Diakonischen Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg GmbH.
Weitere Informationen telefonisch unter 04342 858 179 oder unter www.stromspar-check.de.

 

 

 

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