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Feuerwehrgottesdienst

Am 3.3.2019 haben wir einen Feuerwehrgottesdienst gefeiert.

Ein ganzer Gottesdienst, nicht nur, für unsere vier Freiwilligen Feuerwehren die in unserer Gemeinde stationiert sind.

Dieser Gottedienst zeigte, dass hinter jedem Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr auch eine Familie steht. Es ist schon ein bedeutendes Ehrenamt, das in seinem Umfang vielen nicht bewusst ist.

Es ist viel zu selbstverständlich, dass die Feuerwehr da ist. Egal ob es brennt, sie zu einen Unfall gerufen wird oder für andere wichtige technische Hilfeleistungen gebraucht wird.

In Schleswig Holstein gibt es nur 4 Berufsfeuerwehren, die in Neumünster, Kiel, Lübeck und Flensburg stationiert sind. Das restliche Land wird von ehrenamtlichen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr abgesichert.

24 Stunden, 7 Tage die Woche ehrenamtlicher Rufdienst.

Neben den vielen Diensten und Übungen wird viel Freizeit in die Ausbildung gesteckt. Zum Wohle der Gemeinschaft. Zeit die den Familien genommen wird, damit wir ruhig schlafen können.

Neben wundervollen Liedern und Texten gab es auch Grußbotschaften aus Krems an der Donau (Österreich) und aus Ohio von unserer Partnergemeinde.

Der Film zum Gottesdienst


Grußworte Michael Mauger

Hallo, ich heiße Michael Mauger.

Ich war 35 Jahre lang Feuerwehrmann in Ohio in den Vereinigten Staaten von Amerika und jetzt bin ich im Ruhestand.

Ich möchte der Freiwilligen Feuerwehr für ihren Dienst und ihre Arbeit danken.

Als Feuerwehrmann muss man mit Hingabe erfüllt sein, mitfühlend sein und immer bereit sein, Menschen zu helfen.

Notfälle bedeuten, dass Sie schnell sein müssen, da sich der Anrufer meistens in einer sehr gefährlichen Situation befindet, wie einem Hausbrand, einem medizinischen Notfall oder einem schrecklichen Autounfall.

Danke für ehrenamtliches Engagement! Sie sind ein wichtiger Teil der Gemeinschaft und setzen sie ihre gute Arbeit, die Sie leisten, fort und passen bitte auf sich auf.

Wie das amerikanische Löschfahrzeug aussieht, sehen Sie im folgenden kurzen Videoclip.


Grußworte aus Krems an der Donau in Österreich.


Meditation zu „Einer trage des Anderen Last“ (Gal. 6,2)

Eine neue Kameradin, ein neuer Kamerad kommt in die Einsatzabteilung oder die Bereitschaft. Sie oder er müssen viel lernen, viel Neues kommt auf ihn oder sie zu. Jeder von uns übernimmt ein Stückchen der Aufgaben, die zu erledigen sind.

Einer trage des Anderen Last.

Bei einem Verkehrsunfall kann die eingeklemmte Person nicht sofort befreit werden. Das schwere Rettungsgerät ist noch auf der Anfahrt. Einer von uns hält der verletzten Person durch die Betreuungsöffnung die Hand, bis mit der Rettungsöffnung begonnen werden kann.

Einer trage des Anderen Last.

Bei der Bekämpfung des Wohnhausbrandes werden zahlreiche Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Das Tragen der Pressluftatmer und der Ausrüstung kostet zusätzliche Kraft. Jeder von uns hilft beim Aufziehen der Pressluftatmer, dem Transport der Ausrüstung und dem Nachführen der Schlauchleitung.

Einer trage des Anderen Last.

Die Bewohner des brennenden Wohnhauses schauen den Flammen fassungslos zu. Ihnen stehen die Tränen im Gesicht, sie können die Situation nicht verarbeiten. Einer von uns nimmt sich ihrer an und spendet Trost.

Einer trage des Anderen Last.

Die erschöpften Atemschutzgeräteträger kommen aus dem brennenden Objekt hinaus. Nach 30 Minuten im Innenangriff schmerzen Rücken und Knie und die Erschöpfung ist ihnen anzusehen. Jeder von ihnen hilft sich gegenseitig beim Abschrauben der Lungenautomaten und beim Abziehen der Atemschutzgeräte.

Einer trage des Anderen Last