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Aufgaben des Kirchengemeinderats

Der Kirchengemeinderat

Seit der Gründung der Nordkirche am 27.5.2012 gibt es nicht mehr den Kirchenvorstand, sondern jetzt heißt er Kirchengemeinderat.

Der Kirchengemeinderat oder auch kurz "KGR" wird alle 6 Jahre von den 16-jährigen und älteren Kirchenmitgliedern gewählt. Die einzelnen Kandidaten werden von der Gemeinde vorgeschlagen.

 

Die Anzahl von Mitgliedern hängt dabei von der Größe der Kirchengemeinde ab.

Zusätzlich zu den sechs gewählten Mitgliedern gehören der Pastor sowie ein von dem alten KGR berufenes Mitglied dem KGR an. Der Kirchengemeinderat und die Pfarrerin oder der Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde.

Diese Leitungsaufgabe ist geistliche Gemeindeleitung, die sich aus einer "Kultur des Miteinanders" von gewähltem Kirchengemeinderat und Pfarrerin bzw. Pfarrer entwickelt.

Das Gremium setzt gemeinsam Ziele, gestaltet gemeinsam Kommunikation, übt miteinander Kontrolle aus, erkennt und löst Konflikte in Gemeinschaft. Die Mitglieder des Kirchengemeinderats tragen für viele Aufgaben der Gemeinde die Verantwortung:

  • bei der örtlichen Gottesdienstordnung
  • beim Opferplan
  • in der Verwaltung des kirchlichen Haushalts und des Gemeindevermögens
  • beim Bau und Erhaltung der Gebäude
  • im Pfarrstellen-Besetzungsgremium
  • bei Festen der Gemeindebei
  • der Organisation von Veranstaltungen für alle Altersstufen
  • als Arbeitgeber für Voll- und Teilzeitkräfte der Gemeinde
  • bei der Gewinnung und Begleitung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

 

Daneben beschäftigt sich der Kirchengemeinderat mit der Frage, welche besonderen Schwerpunkte zu setzen und zu realisieren sind. Er wird sich auch um gemeinsame geistliche Erfahrungen bemühen, sowie um eine gegenseitige Respektierung unterschiedlicher Ausprägungen von Frömmigkeit.