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Arten von angebotenen Grabstätten

Klassisch werden Wahlgrabstätten vergeben, die von den Grabnutzungsberechtigten im Rahmen der durch die Friedhofssatzung vorgegebenen Regeln angelegt werden. Reihengräber wurden inzwischen zugunsten von Einzel-Wahlgrabstellen abgeschafft.

Auf beiden Friedhöfen gibt es anonyme Grabfelder, in denen Särge und Urnen beigesetzt werden können. Hier entsteht keinerlei Pflegebedarf. Zum Gedenken der dort Beerdigten findet sich ein großer Stein mit der Aufschrift: Gott kennt ihre Namen.

Außerdem werden Gräber in Rasenlage angeboten. Dort ist die Aufstellung eines kleinen Grabmals sowie die Anlage einer in ihren maximalen Maßen vorgegebenen Pflanzinsel möglich.

Auch vorhandene Wahlgrabstellen können auf Antrag umgestaltet und somit die zu pflegende Fläche entscheidend verkleinert werden.

Wegen der gestiegenen Nachfrage nach Urnenbegräbnissen gibt es auf den beiden Friedhöfen der Kirchengemeinde Todesfelde sogenannte Urnengemeinschaftsfelder. Diese sind so gestaltet, dass sich vier durch kleine Wege getrennte Begräbnisfelder um eine mittig aufgestellte Stele finden. Je eine Seite der Stele zeigt in Richtung eines kleinen rechteckigen Areals und wird kleine Tafeln mit Namen und Daten der Bestatteten tragen, die mindestens einmal jährlich im Auftrag der Kirchengemeinde gesammelt angebracht werden.

Die Flächen werden mit Bodendeckern bepflanzt und seitens des Friedhofes gepflegt. Über jedem Urnenplatz liegt eine runde Steinplatte, auf die eine Blume, eine Vase oder eine Kerze gestellt werden kann. Grundsätzlich entsteht für die Nutzungsberechtigten kein Pflegebedarf an einer solchen Grabstätte.

Je Urnenplatz können zwei Urnen beigesetzt werden.

Eine Besonderheit stellen die Urnen-Gräber unter Bäumen auf dem Friedhof in Hartenholm dar, rechts vom Parkplatz gelegen. Nicht zu verwechseln mit dem „Ruheforst“. Hier werden Urnen in der Nähe zu den Bäumen beerdigt. Es kann ein kleiner Stein, eine kleine Namenstafel an der Grabstelle abgelegt werden sowie Grabschmuck in bescheidenem Rahmen.

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