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Die Friedhöfe

Die Kirchengemeinde Todesfelde ist Trägerin von zwei Friedhöfen

Friedhof Todesfelde,
Dorfstraße 11,

und

Friedhof Hartenholm,
Todesfelder Straße,

Nach alter christlicher Tradition sind die Gräber (etwa) in Ost-West-Richtung angelegt. Jeder in einem Sarg bestattete Mensch „blickt“ demnach nach Osten, der aufgehenden Sonne als dem Sinnbild des Ostermorgens, der Auferstehung, entgegen.

Kirchliche Trägerschaft bedeutet: „Der Friedhof ist die Stätte, auf der die Verstorbenen zur letzten Ruhe gebettet werden. Er ist mit seinen Gräbern ein sichtbares Zeichen der Vergänglichkeit des Menschen. Er ist zugleich ein Ort, an dem die Kirche die Botschaft verkündigt, dass Christus dem Tode die Macht genommen hat und denen, die an ihn glauben, das ewige Leben geben wird. Aus dieser Erkenntnis und in dieser Gewissheit erhalten Arbeit und Gestaltung auf dem Friedhof Richtung und Weisung.“ (Präambel der geltenden Friedhofssatzung für die Friedhöfe in Todesfelde und Hartenholm  der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Todesfelde)

Die vom Kirchengemeinderat erlassene Friedhofssatzung enthält unter anderem, verbindliche Bestattungsvorschriften, Informationen über die verschiedenen Arten von angebotenen Grabstätten, deren Gestaltung und Pflege. Auch Regeln für ein angemessenes Verhalten auf den Friedhöfen finden sich darin.

In der vom Kirchengemeinderat erlassenen Friedhofsgebührensatzung sind die aufgrund einer konkreten Kalkulation anfallenden Gebühren für die jeweils ausgewählte Grabstätte vom Ausheben und Schließen des Grabes bis hin zur berechneten Nutzungszeit enthalten. Diese beträgt bei Särgen 25, bei Urnen 20 Jahre und kann beliebig verlängert werden.

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Urnenbegräbnisse erheblich zugenommen. Auch die Nachfrage nach pflegearmen oder völlig pflegefreien Grabstätten ist nennenswert größer geworden. Die Kirchengemeinde Todesfelde versucht, ihre Friedhöfe mit ergänzenden Angeboten darauf einzustellen, gerät jedoch zurzeit – wie viele andere Träger von Friedhöfen auch – in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser. Denn aufgrund der sich verändernden Bestattungskultur werden weniger Gräber in Nutzung genommen, was die kalkulierten Friedhofseinnahmen deutlich verringert.

Die kirchlichen Friedhöfe sind wirtschaftlich so zu führen, dass sie sich finanziell selbst tragen. Eventuell sich ergebende Überschüsse werden in zweckbestimmte Rücklagen gebucht, Defizite und Investitionen aus Rücklagen gedeckt. Kirchensteuermittel dürfen nicht in den Friedhof fließen. Aus diesem Grunde ist die Friedhofsgebührensatzung regelmäßig anzupassen und zu überarbeiten.