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Neue Taufschale für die Kirche in Todesfelde

Zu den hundertjährigen Jubiläen von Kirchengemeinde (1998) und Kirche Todesfelde (2000) gingen als "Geburtstagsgeschenke" viele kleine und große Spenden ein. Für den alten geschnitzten eichenen Taufstock, der bald nach der Einweihung der Kirche zu Anfang des letzten Jahrhunderts angeschafft werden konnte, sollte durch einen Kunstschmied eine passende Taufschale angefertigt werden, um das benutzte Provisorium zu ersetzen. Verbleib und Aussehen der ursprünglichen Schale sind unbekannt.

Zu Ende des Jahres 2007 konnte mit Peter Eingrüber aus Groß Disnack, "eisenzeit – SCHÖNES AUS METALL", endlich der Handwerker gefunden werden, dem der Kirchenvorstand die Arbeit anvertraute. Entstanden ist eine schlichte, jedoch wunderschöne Schale, die exakt in die achteckige Aussparung im Kopf des alten Taufstocks eingepasst ist. Handgetrieben aus einem einzigen Messingstück ist der Rand mit einfachen Ornamenten versehen, die in Farbe und Form Verzierungselemente der Schnitzarbeiten aufnehmen.

 

Zudem wurden der Taufstock, der die Inschrift aus Mt. 19,14 "Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht" trägt, und der dazugehörige Deckel fachmännisch repariert, restauriert und so überarbeitet, dass nun alle Teile bestens ineinander passen. In der Osternacht, im frühen Morgen des 23. März 2008, wurde die neue Taufschale durch zwei vollzogene Taufen feierlich in Nutzung genommen.

 

 

Allen Spendern von damals dankt die Kirchengemeinde ganz herzlich. Durch die lange Wartezeit und gute Zinsen war das Guthaben inzwischen so angewachsen, dass damit nicht nur die kostbare Taufschale selbst, sondern auch die Restaurierung des Taufstocks finanziert werden konnten.