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Beeindruckte SPD-Vorsitzende

Andrea Nahles besucht Familienzentrum in Bad Segeberg

03.05.2018 ǀ Bad Segeberg 

Die prominente Besucherin zeigte sich überaus angetan: Andrea Nahles, frischgewählte Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) ließ es sich nicht nehmen, im Rahmen einer Besichtigung des Projekts „Soziale Stadt Südstadt Bad Segeberg“ auch im neuen Familienzentrum in der Falkenburger Straße vorbeizuschauen. Es sei schön, in der Realität zu sehen, was man als Politikerin zwangsläufig häufig nur vom Papier her kenne, sagte Nahles. „In der Regel kann ich die Zahlen einordnen und weiß abstrakt, dass da was Gutes entstanden ist. Aber das tolle Ergebnis dann vor Ort live zu erleben, ist noch einmal ein ganz besonderes Gefühl.



Propst Dr. Daniel Havemann zeigte sich erfreut über das Lob. Kirche und Stadt hätten im Zusammenspiel einen Treffpunkt geschaffen, der zahlreichen Bedürfnissen gerecht wird. „Das Familienzentrum hat eine Brückenfunktion. Hier begegnen sich Menschen unterschiedlichen Glaubens, Alters und sozialer Hintergründe. Das sorgt für ein vertrauensvolles Miteinander“, sagte Havemann. Hier wachse zusammen, was zusammen gehört

Die ursprüngliche Idee für das Familienzentrum stammt von Sabine Winter, Leiterin des Südstadt-Kindergartens, und Ulrike Haeusler, Referentin für Familienbildung im Kirchenkreis Plön-Segeberg. Insgesamt 275.000 Euro hat der Neubau gekostet. 80 Prozent der Baukosten wurden über Bundes- und Landesmittel abdecken. Die Kirchengemeinde gab die restlichen 20 Prozent dazu. Das Städtebau-Programm „Soziale Stadt“ machte dieses Finanzierungsmodell möglich. Geld, das laut Nahles sehr gut angelegt ist: „Solche Begegnungsstätten brauchen wir. In Bad Segeberg und überall. Genau das bringt einen Stadtteil voran."

Text und Foto: svg