Ev.-Luth. Kirchenkreis Plön-Segeberg

Archiv: Worte zur Woche - Wort zum Alltag


19.01.2012
Verfolgt
Gestern abend kam eine Gruppe von
Menschen aus unserer Kirchengemeinde
zum Bibelgespräch zusammen. Dabei singt
die Runde einige Lieder, ein ausgewählter Abschnitt aus der Bibel wird gelesen,
besprochen und aktualisiert. Ähnliche Bibelstunden gibt es in fast allen Gemeinden,
sie sind selbstverständlich.

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12.01.2012
Vorfreude
Im Altersheim gehört das Essen zu ihren schönsten Ablenkungen. Darum wartet sie ungeduldig darauf, dass die Tür aufgeht und ihr jemand das Tablett hereinträgt. Am liebsten ist es ihr, wenn Frank kommt, der nette junge Pfleger. Anfangs musste sie sich ja schon an ihn gewöhnen, er sieht ein bisschen wild aus mit dem Ring am Ohr und solche Tätowierungen, die hatten zu ihrer Zeit nur Seeleute oder die Männer vom Rummel.
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06.01.2012
Losung und Lehre
Gegensätze ziehen sich an ! Und wie ist es , wenn in einem Satz so viel Widerspruch steckt:
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.(1.Kor12,9) So der Leitsatz der Christenmenschen für das neue Jahr 2012.

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04.01.2012: Jahreslosung 2012
Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig (2.Kor.12,9)
schreibt Paulus an die Gemeinde in Korinth, als er darauf eingeht, dass sich Gemeindeglieder dort einen Wettkampf liefern um die wildesten spirituellen Erlebnisse. Damit ist bei ihnen natürlich auch die Frage verbunden, wer das geistliche Sagen haben soll in der Gemeinde. Es geht in Korinth letztlich um religiöse Rechthaberei und Macht.
Und es geht um "das Glück".

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28.12.2011
Zwischen den Jahren
Seltsam schwebend ist sie, die Zeit zwischen den Jahren. Sie lädt uns ein zum Blick zurück, auf das vergangene Jahr mit seinen Glücksmomenten und Enttäuschungen, mit Gelingen und Versagen. Gleichzeitig geht unser Blick nach vorn, zu den Plänen, Hoffnungen, Wünschen und Sehnsüchten für das neue Jahr.
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16.12.2011
"Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." (2. Korinther 12, 9)
Schneller, höher, weiter, größer!
Wer ist der Stärkste, der Schönste, der Tüchtigste?
Wer ist der Reichste, wer macht die meiste Kohle?

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08.12.2011
Gefüllte Stiefel
Zugegeben: meine Stiefel waren nicht sonderlich geputzt, als ich sie vorgestern Abend vor die Tür stellte. Und dann am gestrigen Morgen die Überraschung: sie waren doch wieder gefüllt mit Obst, Hüftgold und einem Mini-Kalender fürs nächste Jahr. Dem Nikolaus sei dank! Dem Nikolaus, diesem Heiligen, ja Überheiligen, Legenden umwobenen Bischof, diese Verschmelzung zweier Personen zu einer fiktiven Figur, wie ich nachgelesen habe, hochverehrt nicht nur in der orthodoxen Kirche. Bei uns mittlerweile ein bisschen verkommen zum Geschenkebringer,
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30.11.2011
Zeit für die Seele
Den Schalter einfach umlegen –
diesem Rezept misstraue ich,
besonders, wenn es um die Seele
geht. Vom trüben November
von heute auf morgen
auf die gemütliche Atmosphäre
der Weihnachtszeit umschalten –
das funktioniert nicht.

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25.11.2011: Erster Advent
Einzug des Königs
„Ach wenn sie doch endlich zur Vernunft kämen in der Welt!“ Es scheint unbegreiflich, dass immer wieder Machthaber, Diktatoren entstehen können, die dann über Jahre und Jahrzehnte die Menschen unterdrücken, ausrauben, drangsalieren, belügen und ihnen das Leben zur Hölle machen können.
„Ach wenn sie doch endlich zur Vernunft kämen, die Menschen!“ pflegte meine Großmutter zu sagen. Sie konnte stundenlang von ihren Erlebnissen solcher "Unvernunft" erzählen.

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23.11.2011
Die Uhren im unendlichen Universum gehen anders
Ein Mittwoch im November. Zwischen zwei Terminen habe ich mich in ein Café gesetzt und lese ein Essay über Einsteins Relativitätstheorie.
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19.11.2011: Totensonntag / Ewigkeitssonntag
Abschied und Trauer in Hoffnung auf das Leben
"Ewigkeit" kommt gar nicht so selten vor in unserem Sprachgebrauch. Ich wette, jeder von Ihnen weiß sofort eine Redewendung, in der das Wort Ewigkeit vorkommt. „Das dauert eine halbe Ewigkeit!“ „Dich habe ich ewig nicht mehr gesehen.“, „ewig und drei Tage…“
Ab und zu taucht dieses Wort tatsächlich auch im christlichen Zusammenhang auf z. B. beim „Ewigkeitssonntag“. Der ist heute. Wenn viele Leute das nicht wissen, liegt es daran, dass dieser Sonntag sehr viel öfter „Totensonntag“ genannt wird.

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04.11.2011
Zeit zum Trödeln
Kinder haben Zeit. Und sie nehmen sich Zeit, auch Kleines, Unscheinbares genau zu betrachten. Erwachsene meinen dann immer, Kinder trödeln: „Nun komm doch, wir müssen weiter!“ – Kinder trödeln nicht, sie nehmen sich Zeit; noch können sie es. „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen!“, sagt Jesus – und meint damit auch: „Wenn Ihr verlernt habt, Zeit zu haben wie die Kinder auch für das Kleine und Unscheinbare, dann geht Euch das Leben verloren!“
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31.10.2011: Zum Reformationsfest 31.Oktober
Reformationsfest zum Beispiel in Kisdorf oder in Rethwisch
Heute ist es wieder so weit: Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen unserer Schule erobern sich lautstark unseren Kirchenraum. Sie werden dort erwartet: Von niemand anderem als Martin Luther höchstpersönlich, von seiner Frau Katharina und den Freunden Melanchthon und Karlstadt, .......
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26.10.2011: Galater 6
Ausgebrannt
Es ist ein unübersehbares Problem und wird als Schwerpunktthema dieses Jahr endlich angemessen gewürdigt
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19.10.2011
Highway to Hell
Moment mal
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15.10.2011: Zum 17.Sonntag nach Trinitatis, 16.Oktober
Sieger und Besiegte im Glauben ?
Es gäbe heilige Kriege, Glaubenskriege, wird behauptet. Im ersten Johanesbrief des NeuenTestamentes steht solch ein Wort, das dazu zu passen scheint: „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“. Es ist das Wort, das das Thema des Sonntags beschreibt in meiner Kirche, der evangelisch-lutherischen. Ein „siegender Glaube“? Ein „siegreicher“ Glaube ? Wo es Sieger gibt, gibt es auch Verlierer. Ist das so gemeint ?
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12.10.2011
Warum ich an den Papst geschrieben habe
Je nachdem, was man vom Papstbesuch in Deutschland erwartet hatte, kann man enttäuscht oder auch erfreut sein. Mich veranlasste dieser Besuch, eine Idee zu verwirklichen,...
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11.10.2011
Legg allens in Gott sien Hannen …
Vun en'n Mann will ik ju vertell'n. Sien lütt Söhn Claudius weer an'n Ballspeeln – so'n beten Footballtraining anne Garagenwand – dor sä dat op eens ganz luud „Rumms!“ un Claudius verfehr sick banni un schrock tosamen. Ganz verbaast höll he sienen Ball fast un keek üm de Eck na sien Vadder.
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06.10.2011
„Da nich' für!“
Kennen sie das? Auf ihr freundliches „Danke!“ hören sie ein: „Da nich' für!“ So geht es bei uns hier im Norden zu. Dankbarkeit weisen wir eher zurück. „Da nich für!“, das heisst so viel wie: Nicht der Rede wert! Ist doch selbstverständlich für mich! Ja, denke ich, Dank zu spenden und Dank anzunehmen ist nicht leicht.
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30.09.2011: Erntedankfest 2011
Leben aus dem Segen, feiern und geben
Am kommenden Sonntag werden unsere Kirchen anders aussehen als sonst. Die Erntekronen werden hängen, die Altäre und Altarräume werden liebevoll geschmückt sein mit prachtvollen, bunten Erntegaben. Für einen Tag, evtl. auch für eine Woche werden die Innenräume unserer Kirchen wie verwandelt sein.
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23.09.2011
Hoher Besuch
Schon lange vor dem Besuch des Papstes in seiner deutschen Heimat, begann eine kontroverse Diskussion über seine konservativ theologische Einstellung etwa zur Sexualmoral oder dem Zölibat und einer Rede vor dem Deutschen Bundestag stand ein großer Teil der Abgeordneten mehr als skeptisch gegenüber.
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21.09.2011
Krisen
Krisen, Krisen, Krisen.
Also, wenn ich mir das alles anschaue, dann wird mir angst und bange.

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19.09.2011
Völlig cool?
Da bleib ich kühl... - kein Gefühl, so textete einst Annette Humpe in ihrem bekannten Lied "So blaue Augen". Kein Gefühl zu haben ist nach wie vor in. Es ist cool, cool zu sein.
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16.09.2011: Sonntagsbetrachtung zum 18. September, 13. Sonntag nach Trinitatis
Glaube wie ein Senfkorn – das genügt!
Es ist ein kurzes Gespräch, das die Jünger mit Jesus führen, ein einmaliges dazu, das uns der Evangelist Lukas überliefert (Lk 17,5-6). Kurz, da es nur aus einer Bitte und einer Antwort besteht. Einmalig, weil nur dieses eine Mal alle zwölf Jünger mit einer Stimme sprechen. „Stärke uns den Glauben!“ bitten sie Jesus.
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07.09.2011

„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Röm 12,21)
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02.09.2011: Wort zur Woche des 11.Sonntags nach Trinitatis
Von Mut und Demut
Unter dieser Überschrift findet am Wochenende in Hamburg eine große wissenschaftliche Zusammenkunft der Psychiatrie statt. Ob die Veranstalter um den Wochenspruch „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ aus dem ersten Petrusbrief gewusst haben, ist mir nicht bekannt. Aber..
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02.09.2011: Wort zur Woche des 11.Sonntags nach Trinitatis
Von Mut und Demut
Unter dieser Überschrift findet am Wochenende in Hamburg eine große wissenschaftliche Zusammenkunft der Psychiatrie statt. Ob die Veranstalter um den Wochenspruch „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ aus dem ersten Petrusbrief gewusst haben, ist mir nicht bekannt. Aber..
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26.08.2011
Erinnerungsstücke
Der Urlaub und die Ferien sind für die meisten von uns zu Ende. Die Koffer sind längst schon ausgepackt und auf dem Speicher oder im Keller verstaut. Der Alltag hat uns - wie es heißt - wieder, manchmal mehr, als uns recht ist.
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25.08.2011
Woher kommt das Sanfte und das Gute?
Im Urlaub habe ich an einem Auto auf der Heckklappe ein Bekenntnis gelesen:
"Religion ist heilbar!" Ich war erstaunt. Der Autobesitzer nimmt Richard Dawkins Behauptung auf, dass Religion ein heilbarer Wahn sei.
Dieses öffentliche Bekenntnis hat mich angefasst.

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17.08.2011
Mitten im Meer
"Auff dem Felde, inn der Kirchen, oder auff dem Meer".
Das sind, laut Martin Luther, Orte, an denen Gottesdienst gefeiert werden kann.Morgen gibt es für mich einen auf der "Howachter Flunder", einem wunderschönen Steg mitten im Meer.

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02.08.2011
Taufe
Sei behütet auf deinen Wegen ... so singen es die Kinder bei uns in der
Kirche mit ihren zarten Stimmen unmittelbar nachdem die Taufe vollzogen
wurde.

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29.07.2011
Starke Frau: "Herr Käthe"
Oft steht hinter einem berühmten Mann eine starke Frau, das galt früher und gilt vielfach heute noch: Beispiele dafür gibt es reichlich: nicht in der Politik, sondern auch in der Wirtschaft, in der Wissenschaft und im Showgeschäft. Und nicht zuletzt gilt das auch in der Kirche.
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28.07.2011
Im Zelt
In der Ferienzeit verwandeln sich viele
von uns in Nomaden. Mit dem Zelt oder
dem Wohnwagen unterwegs sein,
anhalten und bleiben, wo es gefällt -
das bedeutet Freiheit.

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23.07.2011: Zum 5. Sonntag nach Trinitatis, 24. Juli
Kommt und seht!
Es soll ja schon mal vorgekommen sein, dass aus der Einladung zum Anschauen der Briefmarkensammlung eine dauerhafte Beziehung entstanden ist. Aber das muss wohl ganz früher gewesen sein
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23.07.2011: Zum 5. Sonntag nach Trinitatis, 24. Juli
Kommt und seht!
Es soll ja schon mal vorgekommen sein, dass aus der Einladung zum Anschauen der Briefmarkensammlung eine dauerhafte Beziehung entstanden ist. Aber das muss wohl ganz früher gewesen sein
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16.07.2011: Zum 4. Sonntag nach Trinitatis, 17. Juli
Schmerzen der Kindheit und eigene Scham, zwei zähe Gesellen !
Aus Eifersucht, aus ohnmächtigem Zorn hätten sie ihn fast erschlagen, ihren Bruder Josef. Denn der Vater hatte nur Augen für ihn, diesen „klugen Schönling“, „eingebildeten Träumer“.
Hatten sie denn keinen Wert ? Bemühten sie sich nicht um den Vater jeden Tag ?
Schließlich verkauften sie den Bruder als Sklaven. Mochte er woanders weiter träumen und endlich Platz lassen auch für sie.

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13.07.2011
Gipfelkreuz
Hier in den Alpen feiern wir Gottesdienste auch auf dem Berg.
Wanderer, Einheimische und Kurgäste, Niederländer, Italiener, Österreicher und viele Deutsche! Alle strömen zusammen , um Gottes Wort zu hören, Lieder zu singen, zum Beten und zum Segen !

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09.07.2011: für den 3.Sonntag nach Trinitatis
Jesus tickt anders? Entdeckung meiner Konfirmandinnen und Konfirmanden
Zwei Personen, ein Stock – einst gezeichnet von einem alten Meister – nun liegen sie einzeln ausgeschnitten vor uns.
Die Konfirmanden sind aufgefordert, Personen und Stock zu einem Bild neu zusammenzulegen. Die Aufgabe wird schnell und mühelos erledigt, das Ergebnis präsentiert:

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02.07.2011: Wort zum 2.Sonntag nach Trinitatis, 3. Juli
"Overdressed" oder "underdressed" ?*
Es war der Jahreswechsel im legendären Schneewinter. Wir waren mit einer Jugendgruppe im eisig-verschneiten, völlig verkehrsberuhigten Berlin. Am Sylvesterabend stiefelten wir durch Schnee und über Eis bis hin zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Dann saßen wir im Jahresschlussgottesdienst, wir und vielleicht noch gut einmal so viele. Ich hatte eine dunkle Hose angezogen, dazu einen knallroten Nicky über einem grell-gelben Hemd. „Schwarz-Rot-Gold“, wie hätte das in diesem Sommer gepasst!

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27.06.2011: Wort zur Woche der Vier von Lübeck
Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. (Lukas 10,16)
In der Feier für die vier Märtyrer von Lübeck wird anschaulich, was diese Zusage Christi bedeuten kann: Menschen werden stark gemacht für ein mutiges Eintreten für die Gerechtigkeit, für das Leben im Sinne Jesu.
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27.06.2011: Wort zur Woche der Vier von Lübeck
Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. (Lukas 10,16)
In der Feier für die vier Märtyrer von Lübeck wird anschaulich, was diese Zusage Christi bedeuten kann: Menschen werden stark gemacht für ein mutiges Eintreten für die Gerechtigkeit, für das Leben im Sinne Jesu.
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16.06.2011: Kieler Woche - 18. bis 26. Juni und Gedanken zur Woche nach Trinitatis
Willkommen an Bord!
Die Kirche ist offen - für Dich! Tritt ein, wirf ' Deinen Anker aus und öffne Dich für Gottes guten Geist, der belebt und begeistert. Den Anker in den Grund gesenkt, kannst Du erleben: Dieses Schiff trägt Dich, hält dich fest mitten im stürmischen Meer der Zeit. Du kannst nicht untergehen oder an einer Klippe zerschellen. Gestärkt und belebt kannst Du diesen Hafen dann wieder verlassen und Deine Fahrt durch das Meer der Zeit fortsetzen.
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15.06.2011: Glückwunsch
Happy Birthday! Unsere Kirche hat Geburtstag gefeiert, vor kurzem, zu Pfingsten.
Herzlichen Glückwunsch! Pfingsten ist nicht nur Gelegenheit zum Ausflug, zum Kurzurlaub an der See oder zum Grill anwerfen,
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10.06.2011: Wort zu Pfingsten
Es gilt zu feiern, was die Welt so verändert
Pfingsten ist das Fest der Kirche; das Fest der Gemeinschaft derer, die an Jesus glauben und aus ihm leben wollen. Was geschehen ist damals, versucht der Evangelist Lukas mit Hilfe von Bildern auszudrücken: Windesbrausen, Feuerflammen, lautes reden in allen Sprachen. (Apostelgschichte 2) Ich stelle mir das folgendermaßen vor und finde es wieder in unseren Gemeinden und meinem Leben:
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06.06.2011
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
Co-Working – eine tolle Idee,
von der ich neulich in der
Zeitung las: Selbständige,
denen beim Arbeiten alleine
die Decke auf den Kopf fällt,
treffen sich mit ihren Laptops
in Co-working-Räumen

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31.05.2011: Wenn nur das Herz in Dresden ist
„Anfang Juni kann ich nicht,
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31.05.2011: Kirchentage an Elbe, Trave und Schwentine
In Dresden und in der Kirchengemeinde vor Ort.
„…da wird auch dein Herz sein“
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24.05.2011: Wort zur Woche und Predigt zu Kantate
Auf Befehl hin leben ?
"Sag mir, was ich tun muss!" Überall begegnet mir diese Aufforderung, zuerst in mir selbst. Es ist Erwartung zwischen uns Menschen und alltägliche Praxis. Überall in den Gesprächen wieder zu finden: "ich muss! Ich soll! Man muss ja wohl! Und die anderen ohnehin!" So funktioniert der Alltag. Aber auch das Leben ?
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15.05.2011: Wochenspruch zur Woche nach Jubilate 2.Kor.5,17
"Ist Jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist verangen, siehe, Neues ist geworden"
Sie…
war oft unglücklich. Immer wieder passierte es ihr, dass sich Menschen von ihr abwandten, beleidigt waren oder sich mit ihr zerstritten. Natürlich waren die Schuld gewesen, dass es so weit gekommen war. Schließlich hatte sie doch Recht mit ihrem Unmut, und die anderen waren super empfindlich oder uneinsichtig.
Neulich wieder nach der Kirche. Von Liebe war die Rede und ...

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11.05.2011: Verliere nie den Mut, denn ich, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst - Josua 1,9
Konfirmation
Junge Menschen bewegen viele Dinge in dem Alter zwischen 12 und 14 Jahren. Sie haben eine Sehnsucht nach Halt und Orientierung. Im Rahmen der Segenshandlung bekräftigen die Jugendlichen mit ihrem JA-Wort die eigene Taufe. Genau das bedeutet vom Ursprung her das Wort „Konfirmation“, confirmare, bestätigen, bekräftigen.
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04.05.2011
"Justice is done"
Der Militärstreich am 1.Mai im pakistanischen Abbottabad richtete sich gegen den Erzfeind der Amerikaner, Osama Bin Laden.
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02.05.2011
Haltbarkeit
Na, sind alle Hasen schon wieder verschwunden und sind die Ostereier schon alle verputzt? Oder gibt es noch versteckte Depots, in denen die Schokotierchen und andere Osterleckereien lagern? Jeder hat da so seine eigene Strategie der Vorratshaltung.
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23.04.2011: Ostern 2011 mit Christus Jesus
Zu-Mutung Ostern !
Da ist der Stein vor dem Grab, Zeichen der Herrschaft des Todes und alles Lebensverneinenden, und da geschieht die unser Vorstellungsvermögen überschreitende Begegnung der Frauen mit dem am Kreuz ermordeten Jesus, in dem der lebendige Gott den Tod nicht das letzte Wort behalten lässt. Zwischen dem, was wir die harte Wirklichkeit der Fakten nennen, und der Vision, in der sich der Himmel für uns öffnet, liegt eine ungeheure Spannung.
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20.04.2011: Wort zur Karwoche und Bibeltext zu Gründonnerstag
Von Müdigkeit, Fußball und Osterfreude
„Mami, kommst du mit mir raus, Fußball spielen?“ Ausgerechnet nach einer anstrengenden Nacht mit den Zwillingen, als ich einfach nur meine Ruhe haben wollte, musste unser neunjähriger Sohn mit dieser Frage kommen. Müde schüttelte ich den Kopf: „Tut mir leid. Heute schaff’ ich das nicht. Ich bin total tot.“ Aber so schnell ließ unser Sohn nicht locker: „Jesus ist doch auch von den Toten aufgestanden. Dann kannst du das doch wohl auch.“
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13.04.2011
Sehnsucht
In der Passionszeit sitze ich in der Frühlingssonne und freue mich auf meinen ersten Sommer als Urlauberseelsorgerin in der Probstei.
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05.04.2011: Mittendrin
Fastenzeit
Früher Abend auf dem Hamburger Hauptbahnhof, und mein Magen knurrt. Jetzt noch schnell ein leckeres Stück Kuchen vom Lieblingsbäcker, dann kann der nächste Termin kommen. Aber halt, da war doch was?
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29.03.2011: Wort zum Alltag
Japan
Japan macht uns alle verrückt. Die Russen, dass die ihre Technik nicht voll im Griff haben, das haben viele auch schon vor Tschernobyl geglaubt. Aber die Japaner?
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23.03.2011: Wort zur Woche und Andacht zum Sonntag Okuli
Entsetzlich im Blick auf Japan / getragen im Blick auf Christus Jesus
Japan - das Land der aufgehenden Sonne- ein wunderschönes Land.
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20.03.2011: Wort zum Sonntag Reminiscere "Gedenke"
Ich halte mich fest an Deiner Zusage der Barmherzigkeit
"Gedenke, HERR, deiner Barmherzigkeit!"
Die Nachrichten von den Bürgerkriegen und Unruhen in der arabischen Welt wurden in der vergangenen Woche von den ebenso entsetzlichen Nachrichten aus Japan überlagert. Wir sehen hier Bombenflugzeuge, Abwehrkämpfe und fliehende Menschen. Dort hören wir von unfassbarer Zerstörung, von vielen Tausenden Toten und Vermissten und von den verzweifelten Versuchen, eine noch größere Katastrophe durch die Kühlung der Atomreaktoren in Fukushima zu verhindern.

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20.03.2011: Wort zum Sonntag Reminiscere "Gedenke"
Ich halte mich fest an Deiner Zusage der Barmherzigkeit
"Gedenke, HERR, deiner Barmherzigkeit!"
Die Nachrichten von den Bürgerkriegen und Unruhen in der arabischen Welt wurden in der vergangenen Woche von den ebenso entsetzlichen Nachrichten aus Japan überlagert. Wir sehen hier Bombenflugzeuge, Abwehrkämpfe und fliehende Menschen. Dort hören wir von unfassbarer Zerstörung, von vielen Tausenden Toten und Vermissten und von den verzweifelten Versuchen, eine noch größere Katastrophe durch die Kühlung der Atomreaktoren in Fukushima zu verhindern.

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13.03.2011: Erster Sonntag der Passionszeit "Invokavit"
Rückzug schafft neue Ein- und Ausblicke
Das Evangelium für diesen Sonntag
(Matthäus 4,1-11) erzählt uns, dass
Jesus vierzig Tage und vierzig
Nächte in der Wüste gefastet hat.
Jesus war so in der Lage, nicht
nachzugeben, als der Teufel ihn
trickreich versuchte. In der lau-
fenden Passionszeit erinnern sich
viele Christinnen und Christen an
diese Geschichte.

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09.03.2011: „Unbequem – ans Kreuz geschlagen - traurig“
Unser Kreuz
Heute ist Aschermittwoch. Und seit einigen Jahren stellt unsere Kirchengemeinde immer am Aschermittwoch ein großes Holzkreuz bis Ostern auf dem Marktplatz in Preetz auf. Für viele eine Gelegenheit, über dieses Kreuz und seine Bedeutung nachzudenken.
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25.02.2011
Glaube als Explosivstoff
Glaube ist etwas, das man nicht sehen kann. Gott, Vertrauen, Liebe, Hoffnung, Glaube sind unsichtbar. Sie alle überschreiten unsere sichtbare Wirklichkeit. Trotzdem sind sie wirklich.
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19.02.2011: Wort zum Sonntag Septuagesimae, 20.Februar
Sollte sich der Spiegel des Lichtes rühmen ?
Jesus reagiert auf Pharisäer, die sich ihrer Frömmigkeit wegen über Jesus lustig machen. "Da sagt Jesus: Wer unter euch hat einen Knecht, der pflügt oder das Vieh weidet, und sagt ihm, wenn er von Felde heimkommt: Komm gleich her und setz dich zu Tisch ? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Bereite mir das Abendessen, schürze dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; danach sollst du auch essen und trinken ? Dankt er etwa dem Knecht, dass er getan hat, was befohlen war ? So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren." Luk. 17, 7-10
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17.02.2011: Wort zur letzten Woche in der Weihnachtszeit
ICH BIN MIT DIR
Da macht einer eine erstaunliche Erfahrung. Unerwartet wird Mose von Gott aus einem brennenden Dornbusch angeredet. Und Mose wagt es, Gott nach seinem Namen zu fragen. Die Antwort ist ein Wortspiel
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14.02.2011: Wort zum Alltag von Pastor Friedemann Noffke
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem!
Dazu gibt es sicherlich manche Gelegenheiten.
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06.02.2011: 5. Sonntag nach Epiphanias, vorletzter Sonntag des Weihnachtsfestkreises
Der Herr der Geschichte
Nach Tunesien nun also auch Ägypten. Menschen stehen auf gegen die böse Selbstsucht der Mächtigen. Sie kämpfen für Recht und Freiheit. Immer wieder geschehen solche Aufstände, überall. Im Prager Frühling und auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Stuttgart 21 ist eine Spur davon, brennende Autos in Paris ebenso.
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30.01.2011: 5.Sonntag in weihnachtlicher Epiphaniaszeit
Der Christus ist mächtiger als die Weltgewalten
Wer hat uns im Griff ? Wo finden wir den Ort der Freiheit für unser Denken und zum Entwickeln von Perspektiven auch in schwieriger Zeit? Pastorin Christiane Ellger aus Kisdorf und Pastor Dr. Michael Dübbers schreiben uns dazu auf zwei verschiedene Weisen:
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26.01.2011
Lebensspuren
Heute habe ich sie wieder aus dem Regal geholt. Jetzt liegt sie wieder vor mir: Die alte Bibel, die mir eine Frau aus der Gemeinde vorbeibrachte.
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19.01.2011: Was aber sagt der Vater, der Pastor ist?
Wenn dein Kind dich fragt …
„Papa, wie ist die Welt entstanden?“
„Papa, der Opa hat gesagt, dass der Urknall die Erde gemacht hat.“

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14.01.2011: zur Woche des 2.Sonntags nach Epiphanias 16.Januar
Gnade als Gottes Recht
„Da will ich mal Gnade vor Recht ergehen lassen“ sagt der Geschäftsführer. Durch das schrille Signal am Ausgang ist er auf die beiden Mädchen aufmerksam geworden und hat sie gerade noch erwischt. Ohne Aufforderung rücken sie den Nagellack und den Videofilm wieder raus. „Entschuldigung!“ Mit knallrotem und gesenktem Kopf bitten sie um Verzeihung, und er lässt sie laufen.
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13.01.2011: Zur Woche des 1. Sonntag nach Epiphanias
Seht auf Christus
Johannes der Täufer war damals ein unbequemer Zeitgenosse. Nicht nur, weil er selbst für den Geschmack der damaligen Zeit einen – vorsichtig gesprochen – ungewöhnlichen Lebensstil vertrat: ungepflegt, in abstoßender Kleidung, und er aß Tiere, von denen man sich nicht einmal im Traum vorstellen mag, dass man sie essen könnte. Auch heute würde Johannes sicherlich so manchen Anstoß erregen.
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05.01.2011
Neues Jahr
Neujahrsempfänge haben Hochkonjunktur: Alle wollen das Jahr begrüßen. Vorsätze und Ziele werden ausgegeben, Mut und Segen zugesprochen. Einen "guten Rutsch"haben wir uns gewünscht. Dieser Rutsch hat jedoch nichts mit Glatteis zu tun.
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27.12.2010
Rückenstärkung für das Jahr 2011!
Das Weihnachtsfest im Rücken gehen wir mit großen Schritten in das Jahr 2011. Jedes Jahr wieder erschrecke ich in diesen Tagen. Über Nacht ist überall der weihnachtliche Schmuck verschwunden. Silvesterknaller und Scherzartikel nehmen seinen Platz ein.
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22.12.2010
Übermorgen ist Heiligabend.
Die Häuser sind festlich geschmückt, die Kinder (und nicht nur die) zappelig und voller Erwartungen. Unsere schönen Kirchen
strahlen in hellem Lichter-glanz, unsere Gemeinden freuen sich auf die vielen Besucher und Besucherinnen zu den Festgottesdiensten.

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17.12.2010
Drei Wege
Mehr als die Hälfte des Weges durch die Adventszeit liegt schon hinter uns.
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10.12.2010: Wort zum 3. Advent
"Kehren Sie - wenn möglich - um !" sagte die Stimme
„Kehren Sie - wenn möglich – um!“
„Kehren Sie - wenn möglich – um!“ Die gleich bleibend freundliche Stimme meines Navis erstaunt mich immer wieder. Ich ignoriere sie, fahre weiter geradeaus meinen Weg. „Kehren Sie - wenn möglich – um!“ Wo will die mich denn hinführen?, denke ich und fahre selbstsicher weiter.

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06.12.2010
Erwartung
Eine Einladung zu einem Fest flattert Ihnen ins Haus, Sie machen sich rechtzeitig auf den Weg, sind sogar ein wenig zu früh, aber das Fest ist schon in vollem Gange!
Es hat viel früher angefangen als angekündigt - und alle wussten es, nur Sie nicht. - Eine irritierende Vorstellung!
So ähnlich fühle ich mich immer wieder in der Adventszeit: Eigentlich möchte ich mich langsam mitnehmen und einstimmen lassen, eine kerze nach der anderen soll am Adventskranz leuchten, bis es endlich äußerlich und innerlich Weihnachten werden kann.

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06.12.2010
Herzensache
Advent war früher Fastenzeit. Nicht so laut, so hell, so hektisch!
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03.12.2010: Wort zum zweiten Sonntag im Advent
Wenn Besuch kommt
Wichtiger Besuch hat sich angekündigt; da werden Vorbereitungen getroffen. Die Wohnung wird gestaltet, so wie der Besuch es wohl gerne haben möchte, besondere Speisen werden gebacken und gekocht. Zeit wird reserviert für die Vorbereitungen und auch für den Gast, wenn er da ist.
Wann ist der Besuch gelungen?

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03.12.2010: Wort zum zweiten Sonntag im Advent
Wenn Besuch kommt
Wichtiger Besuch hat sich angekündigt; da werden Vorbereitungen getroffen. Die Wohnung wird gestaltet, so wie der Besuch es wohl gerne haben möchte, besondere Speisen werden gebacken und gekocht. Zeit wird reserviert für die Vorbereitungen und auch für den Gast, wenn er da ist.
Wann ist der Besuch gelungen?

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29.11.2010
„Warten können … „
Unsere Sehnsucht nach Licht ist groß am Ende dieser vergangenen Novemberwochen: Die kurzen Tage, die langen Nächte, die vielen Gedenktage an Krieg und Gewalt, an Schuld und Sterben und Tod. Wir sind hungrig geworden nach Leben und Zukunft, vor allem nach Licht.
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10.11.2010
Kommt, lasst uns wandeln in Gottes Licht!
Am Sonntag begehen wir den Volkstrauertag. In Scham und Trauer gedenken wir der Millionen Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft: Ermordete Juden, verfolgte Minderheiten, gefallene Soldaten, ausgebombte Zivilisten.
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05.11.2010
Farbenfroh
Bunt sind schon die Wälder...so beginnt ein Lied, das wir in manchen Kreisen unserer Kirchengemeinde in diesen herbstlichen Wochen gern singen. Und als ich in den letzten Tagen Gelegenheit hatte, durch unsere schöne Holsteinische Schweiz zu fahren, da habe ich sie wahrnehmen können:die farbenfrohe Pracht des Herbstes in unseren Breiten. Eine wunderbare Palette von Farben ist es,
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27.10.2010
Gartenstühle
Es ist Herbst, nass und kalt - und ich hole meine Gartenstühle rein.
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20.10.2010: Wie tot ist die Kirche?
Da gibt es immer wieder mehr oder weniger kluge Zeitgenossen, die vom tod der Kirche sprechen.
Logisch, sie schauen zu einem x-beliebigen Zeitpunkt einmal in eine Kirche, und stellen fest, dass nur wenig menschen die Kirche besuchen. Natürlich, solche Bilder kann man immer wieder sehen. Aber das ist doch nur die eine Seite.
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16.10.2010: Wort zum 20. Sonntag nach Trinitatis, 17.Oktober
Heiligung
In dieser Kirchenjahreszeit werden immer wieder Abschnitte aus den neutestamentlichen Briefen gelesen, in denen es um das richtige Verhalten eines Christenmenschen geht, um seine „Heiligung“.
An diesem Sonntag ist das vordergründig das Gebiet der Ehe und des Handels :
„Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung...nicht in gieriger Lust.“ Und etwas später: „ Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel, denn der Herr ist ein Richter über das alles…“ Es ist ein Abschnitt im 1. Thessalonicher-Brief Kapitel 4.

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16.10.2010: Wort zum 20. Sonntag nach Trinitatis, 17.Oktober
Heiligung
In dieser Kirchenjahreszeit werden immer wieder Abschnitte aus den neutestamentlichen Briefen gelesen, in denen es um das richtige Verhalten eines Christenmenschen geht, um seine „Heiligung“.
An diesem Sonntag ist das vordergründig das Gebiet der Ehe und des Handels :
„Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung...nicht in gieriger Lust.“ Und etwas später: „ Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel, denn der Herr ist ein Richter über das alles…“ Es ist ein Abschnitt im 1. Thessalonicher-Brief Kapitel 4.

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09.10.2010: Wort zur 19. Woche nach Trinitatis Predigttext Epheserbrief 4,22-32
Dem Alten ein Befehl, dem Neuen Ermutigung
Diese Worte habe ich lange Zeit als Auftrag, ja als Befehl gehört.... und so daneben gelegen! " Legt ab von euch den alten Adam, die alte Art des Menschseins, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit!" Epheser-Brief 4, 22-24 „Das muss ich tun“, dachte ich früher und scheiterte natürlich immer wieder. Denn danach sollte ich nicht zornig werden, kein übles Gerede von mir geben, nicht bitter sein und meinen Mitmenschen ihre Unfreundlichkeit oder gar Bosheit vergeben. Hab ich nicht wirklich geschafft. Viel eher sah ich bei ihnen besonders deutlich, wo ich gefehlt hatte (frei nach Goethe). So kann es also nicht gehen mit dem christlichen Leben. So, auf Befehl. Aber wie dann ?
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02.10.2010: Erntedank und Tag des Beitritts der DDR zum Grundgesetz
Dank für das täglich Brot, Dank für Freiheit. Und dann ?
In vielen Gemeinden wird heute Erntedankfest gefeiert. Gleichzeitig ist heute vor 20 Jahre aber auch die Deutsche Demokratische Republik der Bundesrepublik Deutschland durch Übernahme des Grundgesetzes beigetreten. Zwei denkwürdige Tage. In beiden geht es aber um "das tägliche Brot" in der Breite seiner Bedeutung.
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20.09.2010: Wort zur Woche des 15. nach Tinitatis, 19.September
Die drei Schwestern
Wer ist Chef?
„Haltet zusammen und bewahrt ihn als Familienbetrieb“ hatte der Vater seinen drei Töchtern noch mitgegeben. Eines Tages tritt eine Frau ins Büro und legt den drei Schwestern ein Dokument vor mit den Worten: während der Wirtschaftskrise wurde ich von ihrem Vater als Geschäftsführerin des Betriebes eingesetzt. Ab jetzt fälle ich alle Entscheidungen:

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13.09.2010
Seelenheil
Was tut der Seele gut? In der Klinik und bei den Menschen heißt es immer wieder:
Gesundheit, Gemeinschaft und ein sinnvolles Leben!

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13.09.2010: 15.Sonntag nach Trinitatis 12.September
Christliche Werte
Christliche Werte
werden oft bemüht in öffentlichen Diskursen. Die Demut ist einer davon
„…Ihr solltet alle gegenüber einander demütig werden. Denn Gott ist gegen die Hochmütigen, den Demütigen wendet er sich zu.“ So lautet ein Vers aus dem Predigttext für den kommenden Sonntag in vielen lutherischen Gottesdiensten. Es ist ein Abschnitt aus dem 1. Petrus-Brief Kapitel 5.
Petrus schreibt im 1. Jahrhundert an nicht-jüdische Christen, die Ausgrenzung und Unterdrückung erleben, weil sie als eine Sekte gesehen werden. Das macht sie verdächtig für alle, die ihre Fantasien laufen lassen. Sie leben in einer sehr hierarchisch geprägten Welt mit Oben und Unten. Um so erstaunlicher aber ist die Bitte des Petrus, einander in Demut zu begegnen.

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03.09.2010: zum 14.Sonntag nach Trinitatis, 5.September
Segen ?
Ein merkwürdiges Wort: Segen. Es teilt das Schicksal vieler frommer Worte. Aus unserer Alltagssprache ist es beinahe ganz verschwunden. Nur in religiösen Formeln und kirchlicher Sprache wird es noch verwendet. Segen – was ist das? Ich persönlich weiß gut, was es heißt, gesegnet zu sein. Mir fällt so viel zu, was ich nicht selbst geschaffen habe.
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23.08.2010: Das Loben hatte die Kinder dazu angeregt, die Welt um sich herum wahrzunehmen und in ihrer Fülle Gottes schützende Hand zu entdecken.
„Laudato si, o mi signore…“
– in kaum einem Gottesdienst mit Grundschülern oder Konfirmanden darf dieses Lied fehlen. Mit großer Inbrunst wird es gesungen. Einmal bat ich die Viertklässler, den Inhalt des Liedes zu malen. Ein Junge malte neben Pflanzen und Tieren anstatt des Himmels eine große Hand, die über allem lag. „ Das ist Gottes Hand, er hat alles gemacht und passt auf, dass es so bleibt. Deshalb sollen wir ihm danken“, war sein Kommentar.
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18.08.2010
„Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen…
Auf einmal ging mir ein Licht auf! Diese kurze Begegnung veränderte mein Leben. Dieser eine Satz erklärte plötzlich alles. Diese kleine Geste stellte alles um mich herum in ein neues Licht.“
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06.08.2010
Begeisterung
Da war er wieder, der Satz, den ich immer wieder einmal zu hören bekomme: wir wollen unser Kind in Glaubensdingen nicht beeinflussen. Es soll später einmal selber darüber entscheiden.
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26.07.2010: Wort zur 8. Woche nach Trinitatis
Licht seid ihr
Was Jesus seinen Zuhörern, die ihn auf den Berg begleitet hatten, zuruft, ist eine unglaubliche Verdrehung der Realität. Da kommen Frauen und Kinder, arme Bauern und Fischer, Landlose, Frustrierte, Verzweifelte an den wirtschaftlichen und rechtlichen Ungerechtigkeiten und dem Elend der Zeit. Aber Jesus ruft ihnen zu: " Ihr seid das Salz der Erde! Ihr seid das Licht der Welt!" (Mt.5,13-16) Auf euch kommt es an in Gottes Augen. Euer Licht lasst leuchten in den guten Werken, die Gottes Liebe und Gerechtigkeit entsprechen.
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18.07.2010: Woche des 7. Sonntags nach Trinitatis
Du bist Mitbürger der Heiligen
Seit ihrer Konfirmation vor über zehn Jahren hatte ich sie nicht wiedergesehen, und im ersten Moment habe ich sie auch kaum wieder erkannt. Aus einem eher zurückhaltenden Mädchen war scheinbar eine selbstbewusste junge Frau geworden. So stand sie nun mit einem Baby im Arm vor unserer Haustür und strahlte mich an.
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14.07.2010: Coach Jesus
"Sie haben einen Traum? Wollen Sie sich verändern? Wollen Sie den Weg zu einem anderen Leben finden?
Ich unterstütze Sie, Ihr Ziel zu finden, aus festgefahrenen Wegen auszubrechen und neue Perspektiven einzunehmen. Besuchen Sie meine Wochenendseminare!"
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13.07.2010: Wort zum Ausbruch der Ferien
Die Erlaubnis das Urige zu tun
Endlich Ferien!? Ich gestehe es, mir fällt Urlaub schwer. Jesus hat sich seine Urlaubszeiten, seine Sabbatzeiten erkämpft. Er hat sich zurückgezogen, auch wenn die Menschen ihn bedrängten. Urlaub ist etwas ganz Wichtiges, auch und gerade weil hier alles mögliche Schwierige hochkommen kann, an Gedanken und auch an Beziehungsproblemen.
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30.06.2010: Wort in der 4.Woche nach Trinitatis
Sommer
Es ist Sommer. Überall blüht und grünt es. Erdbeeren verwöhnen unseren Gaumen, Vogelgesang erfüllt die Luft. Ist
es nicht wunderbar, welch eine Fülle und Vielfalt an Farben, Formen, Größe und Geschmack die Schöpfung für uns
bereit hält? Alle diese Freuden sind ein Gruß der Liebe Gottes an uns. Und wir müssen nur die Augen öffnen, um
diesen Gruß wahrzunehmen. Er verwandelt jeden Tag.

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25.06.2010: 4.Sonntag nach Trinitatis 27.06.2010
Lasten teilen
Lasten teilen ?
Um Lasten, vor allem schwere Lasten, tragbar und erträglich zu machen, ist es klug und ratsam, sie zu verteilen. Auf viele kleine „Portionen“ oder, was für den Einzelnen erheblich entlastender ist, auf viele Schultern. Das ist so eine „Binsenweisheit.“

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22.06.2010: Gottsucher
Zu Beginn die aktuelle „Religiöse Nachricht“
„Als die Nachricht um die Erde lief,
Gott sei aus der Kirche ausgetreten,
wollten viele das nicht glauben.
‚Lüge, Propaganda und Legende‘, sagten sie,
bis die Oberen und Mächtigen der Kirche
sich erklärten und in einem so genannten Hirtenbrief
Folgendes erklärten:

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18.06.2010: Wort zum 3.Sonntag nach Trinitatis
Glaube, Hoffnung, Liebe
Ein Sommermärchen zweiter Teil, das ist es, was viele sich von der aktuellen Fußballweltmeisterschaft erwarten: Eine Begeisterung, die ansteckend ist. Ein Engagement, das überzeugt.
Sportler sind glaubwürdig, wenn ihre Einsatzbereitschaft offensichtlich ist und wenn der Sieg fair errungen wurde.

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11.06.2010: Wort zum 2.Sonntag nach Trinitatis
Glauben, Sprache, Haltung
Wenn mir jemand sagen würde: „Christus hat Dir Frieden zugesagt, durch seine Botschaft von der Liebe Gottes , die dir gilt“, dann würde ich das erst einmal für eine Floskel halten. „Mir geht´s doch gut“, würde ich antworten. „Ich brauche solchen Frieden gar nicht!"
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10.06.2010: Danke
"Geh aus mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben"...
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04.06.2010: Wort der Woche zum 1. Sonntag nach Trinitatis
„Ein guter Mensch richtet sich nach Recht und Gesetz. Liebe ist eine andere Geschichte, sie ist ein Gefühl.“
„Liebe deinen Nächsten!“ wäre demnach ein Appell an mein Gefühl . Diese Auffassung irritierte meinen Vater zeitlebens. Liebe könne man nicht befehlen, meinte er! Und damit hatte er Recht. Für Jesus aber geht es nicht um einen Befehl, sondern eine Chance und ein Geschehen. Liebe ist für ihn kein Gefühl allein, sondern ein Prozess zwischen Menschen aus einer bestimmten Haltung heraus. Einer Haltung, die sehr wohl herstellbar ist.
Folgende Geschichte erzählte er denen, die über die Liebe spotteten.

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27.05.2010
Der gute Draht nach oben
Wir planen einen Freiluftgottesdienst auf unserem Kirchengelände. Das Wetter verheißt nichts Gutes. Ein Gemeindeglied kommt auf mich zu und sagt: "Herr Pastor, können Sie nicht mal ihren guten Draht nach oben spielen lassen, damit wir an dem Tag gutes Wetter bekommen?"
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22.05.2010: Wort zur Pfingstwoche
Die Sprache des Heiligen Geistes ist universal
Und als (der 50. Tag nach Passah,) der Pfingsttag heran gekommen war, waren sie alle einmütig beieinander. 2Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem Sturmwind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
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11.05.2010: Sonntag Rogate, 9.Mai 2010
Rogate! Bittet ?
1. Mai: Kravalle in Hamburg-
5. Mai: Proteste in Athen- 3 Tote
6. Mai: Ölpest erreicht Lousianna-
8. Mai: Kriegsende jährt sich zum 65 mal-
9. Mai: Wahlen in Nordrhein- Westfahlen

Vor allen Dingen tut Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung
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21.04.2010: Magie des Alltags
Misericordias Domini (Hirtensonntag)
Irren ist unmenschlich! Natürlich hat jeder Mensch das Recht auf Irrtum. „Sich irren“ oder „irre sein“ sind zutiefst menschliche Eigenschaften und wohl denen, die davon wissen. Menschlich ist auch das Umherzieh´n ohne Ziel. Herrmann van Veen singt so schön davon: „Ich hab' ein zärtliches Gefühl für jeden Nichtsnutz, jeden Kerl, der frei umherzieht ohne Ziel, der niemand's Knecht ist, niemand's Herr.“ Irren jedoch – in der Irre herumirren – das ist unmenschlich.
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15.04.2010: Sonntag,18. April 2010, Misericordias Domini
Der Eine steht für mich ein
Am zweiten Sonntag nach Ostern werden wir noch einmal mit klaren Worten in das Karfreitags-Geschehen hinein geholt: „Christus hat uns ein Vorbild hinterlassen…der unsere Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben.“
Da steht jemand für mich ein, höre ich da heraus, und geht dabei bis zum Allerletzten. Das Evangelium unterstreicht diese Aussage auch noch: Christus, der gute Hirte, lässt sein Leben für seine Herde…

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08.04.2010: Osterbotschaft
Ostern lässt sich nur erzählen
Ostern kann man nur erzählen. Es lässt sich nicht verstehen. Jesus war tot.Am Kreuz schrecklich gestorben. Er Erscheint seinen Freunden als Lebendiger. Sie wissen nicht und wir wissen nicht, wie das zugehen soll. Aber wir leben aus den Folgen dieser merkwürdigen Erfahrung.

Zum Beispiel dieser Schaul, auf griechisch Saulos. Der fällt vom Pferd. Keine große Sache. Und dennoch haben wenigen Sekunden die Welt mehr verändert als viele be-deutende Regierungsentscheidungen.
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31.03.2010: Gründonnerstag
Die schönste Art der Verschwendung
Sparen ist nicht alles. Es gibt Momente, da ist Verschwendung genau das Richtige. Da ist es wichtig, alles zu geben. Ohne auf den Preis zu schielen. Ohne knickrig zu sein. Ohne gleich aufzurechnen, ob die Kosten auch dem Nutzen entsprechen.

Als Jesus und seine Jünger am letzten Abend zusammen waren, betrat eine fremde Frau den Raum. Sie ging geradewegs auf Jesus zu, holte ein Fläschchen mit feinstem Salböl heraus, und goss es Jesus über den Kopf. Das war nicht irgendein Öl, sondern Nardenöl. Eine Kostbarkeit sondergleichen. Das konnten sich nur die reichsten Leute des Landes leisten. Ein ganzes Jahreseinkommen war es wert, rechneten die Jünger nach, und sie riefen empört: So eine Verschwendung!
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15.03.2010
Einen Moment einhalten
Jahrmarkt in Plön am vergangenen Sonntag. Lautes buntes Treiben.
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19.02.2010
„Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott.“
„Das ist mir heilig“ - wer von uns hätte
das nicht schon einmal gesagt.
Es gibt vieles, was Menschen heilig ist.
Dem einen dies, dem anderen das.
Wenn mir etwas heilig ist, bedeutet es mir viel.
Es liegt mir am Herzen.

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12.02.2010: Versteckt
Wie viel Spaß hatten wir als Kinder:
Beim Verstecken!
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09.02.2010
Warum die echte Kerle so einen weiten Bogen um die Kirche machen.
Wer einem „echten Kerl“ die Gretchenfrage stellt, kann ´was erleben. In der Regel hat so einer mit der Religion nicht viel am Hut. Die Begründung ist oft der Hinweis auf die lange Liste kirchlicher Verfehlungen. .
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04.02.2010
Seit heute ist Weihnachten vorbei.
Nicht, was Sie denken! In diesem Fall hinkt die Kirche ihrer Zeit nicht hinterher. Auch bei uns sind die Veranstaltungen schon weit über Ostern hinaus geplant.
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07.01.2010
Fragen
Noch liegt es vor uns...
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16.12.2009
Messias
Der Messias kommt!
Klappern gehört zum Geschäft, und die Adventszeit bringt für den Einzelhandel bares Geld. Aber die Kirchen sind jetzt auch ganz schön im Geschäft.

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04.12.2009
O Heiland, reiß die Himmel auf!
Was ist das für ein schönes und kraftvolles Adventslied! Aus seinen Worten spricht Sehnsucht und Ungeduld: O Heiland, reiß die Himmel auf!
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01.12.2009
Sterne
Wir Menschen sind Gast auf einem schönen Stern. Dieser schöne Stern ermöglicht uns zu lieben, sich zu freuen, zu leiden, einander zu trösten und beizustehen. Wir alle sind vom selben Stern. In unseren Augen liegt derselbe Glanz, wir haben denselben Herzschlag.
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28.11.2009: Unsere Ohnmacht auszuhalten in all dem, das nicht fertig und nicht gut ist und das wir doch nicht selber ändern können. Und uns im Glauben zu üben
Sonntagsbetrachtung 1. Advent
Als wir klein waren, hatten wir zwei Großmütter. Die eine nannte uns Kinder immer „Herzelein“, die andere „Liebeling“. „Oma Herzelein“ wohnte in Kiel, wie wir auch. „Oma Liebeling“ wohnte in Pegnitz. Das war weit weg und steigerte ihren Wert. Sie war eine vornehme Dame, streng und mit Humor. Einmal wollte sie uns zeigen, wie hässlich das aussieht, wenn man sich mit den Ellenbogen auf den Esstisch lümmelt. Dabei geriet sie jedoch auf die Untertasse meines Vaters und kippte den Kaffee aufs Tischtuch. Sie war erst sehr verlegen. Dann hat sie selbst am meisten gelacht. Schließlich aber sagte sie ganz ernsthaft zu uns: „Das kommt bei schlechtem Benehmen raus.“
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25.11.2009
Vom Dunkel zum Licht
Wir haben es bald geschaftt. Bald liegt der November hinter uns. Nur noch wenige Tage, dann ist Advent, der beginn des neuen Kirchenjahres. Vom Dunkel zum Licht. So schnell geht das nicht.
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24.11.2009
„I have a dream“, rief Martin Luther King der Menge zu und malte seinen Zuhörern die Hoffnung auf eine Welt vor Augen, in der Gerechtigkeit herrscht.
„I have a dream“ – dieser Traum blieb nicht bloß ein Wunschtraum, sondern diese Hoffnung hat etwas in unserer Welt verändert.
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19.11.2009: Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden., sagt Jesus (Mt. 10,39)
Jetzt ist die Zeit der Herbststürme. Die Herbststürme rühren uns an. Sie erinnern uns an die Herbststürme unseres Lebens,...
Wie ist das klein, womit wir ringen,
was mit uns ringt, wie ist das groß;
ließen wir, ähnlicher den Dingen,
uns so vom großen Sturm bezwingen, -
wir würden weit und namenlos.

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11.11.2009
Mauern überwinden!
Die Ereignisse des Jahres 1989 lehren uns, dass alles möglich ist, wo Menschen bereit sind, Mauern nicht längern als ein unabänderliches Schicksal hinzunehmen.
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10.11.2009: I have a dream
oder was von Träumen zu halten ist
„Ich habe einen Traum!“
von Gleichheit, Gerechtigkeit und Frieden…
Träumte ein Schwarzer – beengt durch „weiße“ Gesetze.
Traumtänzer!- riefen sie.
Doch viele tanzten den Traumtanz begeistert mit.
Und als der Tanz zu Ende ging,
hatte der amerikanische Traum einen Namen, ein Gesicht.

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05.11.2009: Sonntagsbetrachtung
Es kommt so einiges auf uns zu!
Manches wissen oder kennen wir. Anderes ahnen wir.
Und wieder anderes wird uns angekündigt, versprochen.

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22.05.2009
Mensch, wo bist du? – übernimm deine Verantwortung!
“Mensch – wo bist du?“ Motto des Kirchentags in Bremen. Seit Mittwoch treffen sich Hunderttausende in der alten Hansestadt um ihrem Glauben und ihrem Lebensgefühl Ausdruck zu geben.

„Mensch, wo bist du?“ fragt Gott im alten Mythos von der Erschaffung des Menschen.
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18.05.2009
Himmelsmacht
"Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.“ - So endet das Lukasevangelium.
Für die zentralen Gestalten der Religionen ist die Erde zu klein. Mose wird von Gott selber begraben wie von einem Freund. Und niemand kennt den Ort. Elia wird im Wetter entrückt, Jesus wird vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgehoben und Mohammed reitet gen Himmel.

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04.05.2009
Wonne
Manchmal träume ich davon, wieder ins Bonbonglas meiner Großmutter greifen zu dürfen. Im alten Krämerladen in Hamburg.
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09.04.2009
Ehrlichkeit mit mir selbst üben
Alle christlichen Feiertage sind große, ernste Spiele. Der Karfreitag holt uns in die alte Geschichte von der Kreuzigung Jesu hinein. Ob man eine Passionsmusik hört oder Gottesdienste in der Kirche, im Radio oder Fernsehen mitfeiert - immer wird man unweigerlich eintauchen in die alte Geschichte.
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09.04.2009
ZUMUTUNGEN
Beim Joggen oder Spazierengehen kommen einem die wundersamsten Gedanken. Ich lief hinter einem Mann her.
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09.04.2009
Mit sauberen Füßen unterm Kreuz
Abends hatte Jesus seinen Jüngern in einer verwundernden Handlung noch die Füße gewaschen. Und am nächsten Tag hängt er da auf dem schädelähnlichen Felsen am Kreuz, umgeben von einem als Abfallgrube zweckentfremdeten ehemaligen Steinbruch vor den Toren Jerusalems.
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06.04.2009
Das war ein gefundenes Fressen
Das war ein gefundenes Fressen so ganz nach dem Geschmack der allzu rechtschaffenen Gesetzeshüter. Da hatten sie also diese Frau auf frischer Tat ertappt.
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06.04.2009: An der Ampel
Auf dem Auto vor mir sehe ich einen Aufkleber:
Jesus Christus wird wiederkommen - Bist Du bereit?
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03.04.2009: Bis heute ändert sich die öffentliche Meinung über Menschen schnell. Es sind oft Kleinigkeiten, die dafür sorgen, dass die Stimmung kippt.
Palmsonntag
Der Straßenrand ist gesäumt von jubelnden Menschen. Begeistert schwenken sie bunte Fähnchen. Mitten in der Menge bahnt sich ein Mann den Weg.
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15.02.2009
Karneval und Kirche
Ich bin am Rhein aufgewachsen, in einem Dorf bei Bonn. Da geht in diesen Tagen die Lucy ab: Humbatäterää, Kamelle und Alaaf an jeder Straßenecke. Auch in der Kirche. Auch im Gottesdienst.
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13.02.2009
Die Spinne spinnt und der Sämann sät
„Die kleine Spinne spinnt und schweigt.“ Und egal, was passiert - nichts kann sie erschüttern.
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10.02.2009
Was zu Gott gehört...
Jesus ist bekannt für seine Gleichnisse. Wie zum Beispiel für das von dem Weinbergbesitzer.
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30.01.2009
Grippe-Welle
Ach du liebe Zeit – da sitzen schon zehn Patienten. Die Grippe geht um.
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26.01.2009
Unsere Seele ist wie ein Vogel
Er scheint der lang ersehnte Frühlingsbote zu sein und steckt den Kopf heraus, während ich ...
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21.01.2009
Von Osten und Westen, von Norden und Süden
Unsere Tochter Jana feiert an diesem Sonntag ihren 15. Geburtstag.
Sie freut sich seit Wochen sehr auf diesen Festtag und den Besuch...

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19.01.2009
„An der Lust, die dir zusteht, geh nicht vorbei!“
Früh am Morgen klingelt das Telefon. Birgit eilt zum Hörer.
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08.01.2009
Leben lassen…
Das Jahr 2009 ist nun schon fast zwei Wochen alt und hoffentlich sind nicht alle guten Vorsätze schon über Bord geworfen worden, was endlich zu tun wäre und angepackt werden sollte.
Aber wäre es nicht genauso wichtig, mal darüber nachzudenken, was man einfach lassen könnte in diesem Jahr?

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04.01.2009
Eine Melodie im Alltagstakt
Die Weihnachts- und Jahreswechsel- "Feiertakte" sind vorbei. Mit und nach diesem Wochenende muss von uns der Alltagstakt wiedergefunden werden.
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29.12.2008
Silvester?
Silvester steht in meinem Kalender über dem 31.Dezember. Das ist verwunderlich. Das ist verwunderlich. Denn ich habe einen ganz weltlichen Kalender. Silvester jedoch ist der Name eines Heiligen. Er war Bischof von Rom 314-335. Vermutlich böllert niemand an diesem Abend zu Ehren dieses Papstes. Silvesterfeuerwerk, Silvesterbleigießen, Silvesterfeuerzangenbowle, Silvesterparty - Ich weiß nicht, ob er gerne seinen Namen hergegeben hätte für unsere Weisen, den Jahreswechsel zu feiern.
So freue ich mich, dass ich noch einen (evangelisch) kirchlichen Kalender habe.

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27.12.2008
Schlechte Nachrichten?
„2009 wird ein Jahr der schlechten Nachrichten!“ hat die Kanzlerin gesagt. Mit den Worten im Ohr fällt die Vorfreude schwer.
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23.12.2008: Weihnachten
Die bedeutendste Geschichte der Welt
„Thank God it´s christmas!“ so lautet ein dieser Tage häufig gespielter Musiktitel der Gruppe „Queen“- ...
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15.12.2008: Advent
Das Schönste, was man kaufen kann
Wenn ich in diesen Tagen wieder mit dem vollen Einkaufswagen...
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27.11.2008: 1. Advent 2008
Gott geht über die Dörfer
Machet die Tore weit, dass der König der Ehre einziehe“. Feierlich erklingen die Worte im Gottesdienst am 1. Advent. Der Gemeinde ist ja versprochen: „Siehe dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer“.
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20.11.2008
Die Zukunft der Toten
Der Toten- oder Ewigkeitssonntag ist ein Tag der Erinnerung. In vielen Gottesdiensten wird der Verstorbenen gedacht. Angehörige gehen zu den Gräbern der Menschen, um die sie trauern, halten inne, ...
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18.11.2008
Am 1000. Tag der Fall ins Bodenlose
Gelegentlich lese ich im Wirtschaftsteil. Ich verstehe nicht immer alles, aber vor kurzem war von Truthähnen die Rede.
Einem Truthahn geht es gut. Er steht trocken, er bekommt zu fressen...

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12.11.2008
Frieden wagen...
Es war in einer Stadt, deren heute so schöner Bahnhof damals zu Ende der fünfziger Jahre heftig beschossen und immer noch ziemlich beschädigt aussah. Meine Eltern holten mich aus dem Unterricht der Dorfschule am Rande dieser Stadt....
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gedruckt aus: http://www.kirchenkreis-ploen-segeberg.de, am 05.02.2012 | 20:00:42



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aktualisiert am: 04.02.2012 | 13:06:00