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19.04.2016

Wem hat Luther aufs Maul geschaut?

Luthers Einfluss auf die Sprache beschreibt Sprachforscher Hartmut Günther in einem Interview.Hier geht es zum Interview: http://www.luther2017.de/de/reformation/und-gesellschaft/deutsche-sprache/wem-hat-luther-aufs-maul-geschaut-luthers-einfluss-auf-die-sprache/.

17.03.2016

Evangelische und katholische Bischöfe im Norden setzen Impuls und laden ein

500 Jahre Reformation – ökumenisch begehen 

Hamburg/Schwerin (cme). Die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland blicken im kommenden Jahr auf 500 Jahre Reformation: Das Ereignis soll als ein gemeinsames Christusfest von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz gewürdigt werden, unter anderem ist ein zentraler Versöhnungsgottesdienst zum Thema „Healing of memories“ in Hildesheim am 11. März 2017 vorgesehen. Ökumenische Akzente mit besonderen Veranstaltungen im Norden wollen ebenso die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) und das Erzbistum Hamburg setzen.

„Im Bewusstsein dessen, was uns trennt, schauen wir dankbar auf die gewachsene Ökumene in unseren Gemeinden“, heißt es in einem u.a. von Landesbischof Gerhard Ulrich (Nordkirche) und Erzbischof Dr. Stefan Heße (Erzbistum Hamburg) unterzeichneten Schreiben an alle Kirchengemeinden und Pfarrämter. So soll 2017 „an vielen Orten das Lob Gottes erklingen und gemeinsames Beten die Beziehung zu Christus und untereinander vertiefen“. Zugleich wird daran erinnert, dass vielerorts bereits ökumenische Kreuzwege gegangen und der Pfingstmontag sich als Zeitpunkt für ökumenische Gottesdienste etabliert habe. Anknüpfend an diese Traditionen werden die Nordkirche und das Erzbistum Hamburg zu besonderen Gottesdiensten und Begegnungen einladen. Wunsch der Bischöfe ist es, dass dieser geistliche Weg die evangelischen und katholischen Christen „tiefer zusammenführen und stärken möge, Christus gemeinsam zu bezeugen“.
So wird am Vorabend des 1. Advent, 26. November 2016, ein ökumenischer Gottesdienst („Hoffnung für die Welt“) im Dom zu Schleswig gefeiert. Zum Ökumenischen Kreuzweg am Karfreitag, 14. April 2017, wird nach Lübeck eingeladen. Zudem wird am Ostermontag, 17. April 2017, eine gemeinsame Vesper im katholischen St. Marien-Dom (Hamburg) zum Thema „Versöhnt zu neuem Leben“ gefeiert. Am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, ist Schwerin zentraler Ort für einen ökumenischen Gottesdienst („Gemeinsam die Stimme erheben“). Darüber hinaus werden sich die evangelischen und katholischen Bischöfe aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern im Advent 2016 mit einem gemeinsamen Bischofswort zu 500 Jahren Reformation an Gemeinden und Öffentlichkeit wenden.

 Rückfragen:Frank Zabel, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche),Tel.: 040 / 369002-22, Mobil: 0151 / 4671 4818, E-Mail: frank.zabelpresse.nordkirche.de;

25.02.2016

Nordkirchenschiff besucht Kirchenkreise zum Reformationsjubiläum

Lübeck-Travemünde (rd). Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) begeht das Reformationsjubiläum 2017 mit einer Schiffstour zu ihren Kirchenkreisen. Mit einem Dreimast-Segler führt die Reise vom 29. Juni bis 29. Juli 2017 entlang der Ost- und Nordseeküste von Stralsund bis nach Hamburg. Als einzige Landeskirche Deutschlands kann die Nordkirche alle ihre 13 Kirchenkreise auf dem Wasserweg erreichen. Heute (25. Februar) wurde das Projekt am Rande der Tagung der Landessynode in Lübeck-Travemünde vorgestellt.

Stralsund, Wismar, Lübeck, Neustadt (Holstein), Laboe, Eckernförde, Flensburg, Kiel, Helgoland, Husum, Büsum, Glückstadt und Hamburg sind die Stationen, die das Nordkirchenschiff anlaufen wird. Ein Stopp in Sonderborg (Dänemark) bei den Nordschleswigschen Gemeinden ist ebenfalls geplant.
Flyer mit Route und Terminen

Positionsbestimmung von Zivilgesellschaft und Kirche

In den Hafenorten feiern die Kirchenkreise 500 Jahre Reformation mit Gottesdiensten und viel Musik, Angeboten für Familien und Kinder, mit Band-Contests und Talkrunden zu aktuellen Themen. Wie auf jeder Schiffsreise geht es auch bei der Tour des Nordkirchenschiffes um Positionsbestimmung: Wo stehen wir? Welche Bedeutung haben unsere reformatorischen Wurzeln für unser Zusammenleben? Welche Themen bewegen uns heute in der Zivilgesellschaft und in der Kirche?

Der Vorsitzende der Steuerungsgruppe für das Reformationsjubiläum, Bischof Gothart Magaard (Sprengel Schleswig und Holstein), freut sich auf das Projekt und die vielen Aktionen in den Häfen: „Ich bin begeistert, dass alle Kirchenkreise sich hier engagieren und das ‚Nordkirchenschiff‘ bei sich willkommen heißen wollen. Ich bin gespannt auf das Programm in den verschiedenen Hafenstädten. Diese Reise wird uns in der Nordkirche miteinander verbinden und die Gemeinschaft mit den ökumenischen Brüdern und Schwestern stärken. Schon Martin Luther sagte in einer seiner Tischreden: ‚Unser Leben ist gleich wie eine Schifffahrt. Weil aber das Schiff, in dem wir geführt werden, schwach ist und äußerst gefährliche Winde und Stürme gegen uns anlaufen, so ist leicht einzusehen, dass wir bedürfen eines sehr weisen Steuermannes. Dieser unser Steuermann ist allein Gott, der das Schiff nicht nur erhalten will, sondern auch kann, so dass es, gleichwohl sicher und unversehrt in den Hafen kommen möge‘.

Das Projekt wird verantwortet vom Amt für Öffentlichkeitsdienst und der Stabsstelle Presse und Kommunikation der Nordkirche.

 

 

Positionsbeschreibung der Bundesregierung zum Reformationsjubiläum 2017 (Klick hier)

Reformation im Norden mit neuem Gesicht

12.04.2015  ǀ Plön/Segeberg 

In nicht einmal mehr zwei Jahren ist es soweit – mit dem Reformationstag 2016 startet das Jubiläumsjahr der evangelischen Christen. Grund genug für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), sich für alle Aktionen und Projekte, die in der Region die Reformation und ihre Folgen feiern und erfahrbar machen wollen, mit einem eigenen Logo auszustatten.

Neues aus dem Sprengelbeirat Schleswig und Holstein finden Sie hier!

Unter dieser Rubrik finden Sie Informationen zu Angeboten und Veranstaltungen im Bildungswerk des Kirchenkreises.



Vor rund 500 Jahren bildete sich nicht nur in Wittenberg mit Martin Luther, sondern auch in Zürich, Genf und anderen Orten eine Bewegung, die die damalige Gesellschaft in ihren Grundfesten erschütterte. Die Kirche veränderte sich in dramatischer Weise, und auch für das weltliche Leben hatten die Reformen weitreichende Folgen.

Das, was vor 500 Jahren begann, ist immer noch in Bewegung. „Nach wie vor gehen von der Kirche im Norden Impulse aus, die in die Gesellschaft hinein wirken, beispielsweise ihre Haltung zu Flüchtlingen, zu Fragen der Teilhabe, Lebensstile und Bildung sowie zu Leid und Sterben“, erklärt der Vorsitzende der Steuerungsgruppe für das Reformationsjubiläum 2017, Bischof Gothart Magaard. „Deshalb freue ich mich, dass sich diese Dynamik und Bewegung, die die Reformation damals und heute entfaltet, im Design und der Darstellung des neuen Logos wiederspiegeln.“

„Diese kreative Leitidee verbindet den Rückblick auf die Geschichte und die Wurzeln der evangelischen Kirche - 500 Jahre - durch das dazu gesetzte + mit dem Ausblick auf die offene Zukunft - + “, erläutern Anne Christiansen und Antje Dorn vom Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche.

Entwickelt wurde das Logo von der Hamburger Agentur Schmidt-Ohm und Partner in Zusammenarbeit mit dem Amt für Öffentlichkeitsdienst und der Arbeitsstelle für das Reformationsjubiläum. „Wir freuen uns sehr über diese schlanke und leichte Darstellung des Claims Reformation 500+“, erklärt Dr. Daniel Mourkojannis, Leiter der Arbeitsstelle: „ In Kürze werden wir das neue Logo überall verwenden können und so erkennbar machen, auf wie vielen Ebenen des kulturellen und kirchlichen Lebens das Reformationsjubiläum gefeiert wird.“

Ein besonderes Augenmerk richten die Akteure im Norden auf die Präsentation der regionalen Reformatoren, denn entlang der Ostseeküste wirkten beispielsweise Menschen wie Johannes Bugenhagen, Joachim Slüter, Thomas Aderpuhl, Johannes Block und Hermann Tast. Sie begeisterten sich für die Ideen Luthers und brachten sie an die Waterkant.

Interessant ist dabei, dass die Reformation im Norden im Gegensatz zu den Unruhen im Süden des Landes relativ friedlich verlief. Ob sich daraus auch ableiten lässt, dass sich die Anliegen der Reformation im heutigen Norddeutschland entsprechend weiterentwickeln werden? Warten wir es ab!

Hier entlang geht es zur Webseite www.reformation-im-norden.de


sr/mm

Theologische und historische Informationen

Wenn Sie genaue Postionsbeschreibungen der Reformatoren und Historisches suchen, finden Sie hier mehr.

22.10.2015

Gemeinsam feiern, was einst spaltete

Aktuell aus dem Staatsministerium für Kultur und Medien zum Reformationsjubiläum 2017.

Die Vorbereitungen zum Reformationsjubiläum 2017 laufen auf Hochtouren.

"Weltoffen und in ökumenischer Verbundenheit" soll das Jubiläumsjahr gefeiert werden. Dies erklärte Kulturstaatsministerin Grütters auf der 13. Jahrestagung des beratenden Kuratoriums.:Erfahren Sie mehr auf dieser Seite (Klick)