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  • "Run" auf einwöchige Wanderausstellung im Haus der Diakonie

    "Schulden sind doof und machen krank"

    04.11.2016 ǀ Preetz 

    Die Ver- und Überschuldung von jungen Menschen ist gestiegen.
    Bei jungen Menschen liegt die Ursache dafür häufig im Konsumverhalten, denn die Verlockungen des unbegrenzten Konsums sind groß. Im Rahmen eines Schuldenpräventionsprojektes konnten Kinder und Jugendlichen lernen, wie Finanzen in den Griff zu bekommen sind.

    Eine ansprechend gestaltete Wanderausstellung im Haus der Diakonie Preetz leistete in der vergangenen Woche Aufklärungsarbeit .



    Über das Medium Comic konnte die Schuldnerberatungsstelle des Diakonischen Werkes in Preetz Schüler/innen, Jugendliche und junge Erwachsene sensibilisieren.

    Die Ausstellung war aufbereitet mit kurzen, informativen Texten und vielen bunten, witzigen und auch nachdenklichen Comics, die das Thema  bildlich aufnehmen. Gut 180 Schüler*innen und Konfirmand*innen besuchten die Ausstellung und setzten sich intensiv mit dem Thema auseinander. Veranstalterinnen Michaela Lüben und Susanne Wittkop ( Leiterin der Schuldnerberatungsstelle der Diakonie) äußerten sich begeistert über das rege Interesse der Jugendlichen. Beide beantworteten Fragen der Jugendlichen, moderierten Diskussionen und begleiteten die Besucher*innen durch den Verlauf der gesamten Ausstellungszeit.
    Besonderes Augenmerk der Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren galt dem Kennenlernen von Vertragsabschlüssen beim Handykauf oder dem Mieten der ersten eigenen Wohnung. "Präventionsarbeit wie diese macht uns und den Jugendlichen viel Freude - und nebenbei konnten wir unsere Beratungsangebote hier im Haus vorstellen", sagte Wittkop. 

     


    „Schulden sind doof und machen krank“ ist eine Wanderausstellung des H-Teams e.V., einem gemeinnützigen Verein aus München, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld zu vermitteln.
    Sie umfasst verschiedene Roll - Ups zur ganzen Bandbreite des Themas, wie z.B. eigenes Konto, Verträge, Schufa, Schulden, Kredit, Werbung, Handyvertrag, Krank durch Schulden, Einnahmen/Ausgaben, Überschuldungsfaktoren, Schuldnerberatung.


    Text/ Foto:mm