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Kirchenkreissynode

Die Kirchenkreissynode ist so etwas wie das Parlament des Kirchenkreises und Teil der Leitung des Kirchenkreises. Sie "ist die Vertretung der Gesamtheit der Kirchengemeinden sowie der Dienste und Werke innerhalb des Kirchenkreises" (Art. 45 Verfassung der Nordkirche). Mitglieder sind gewählte VertreterInnen der Gemeinden, der Dienste und Werke, PastorInnen und MitarbeiterInnen. Außerdem können Mitglieder berufen werden. Im Kirchenkreis Plön-Segeberg hat sie 88 Mitglieder. Eine Amtszeit dauert sechs Jahre. Die Synode trifft sich mehrmals Mal im Jahr.

Aufgaben und Befugnisse

Die Kirchenkreissynode hat insbesondere folgende Aufgaben und Befugnisse:

  • sie beschließt die Kirchenkreissatzungen;
  • sie wählt die Pröpstinnen und Pröpste (...);
  • sie wählt aus ihrer Mitte die weiteren Mitglieder des Kirchenkreisrates;
  • sie wählt Mitglieder der Landessynode;
  • sie kann Anträge an die Landessynode richten;
  • sie beschließt über die Errichtung, Änderung und Aufhebung von Diensten und Werken des Kirchenkreises;
  • sie beschließt über die Errichtung von Stiftungen des Kirchenkreises;
  • sie beschließt über die Errichtung, Änderung und Aufhebung von Pfarrstellen der Kirchengemeinden und des Kirchenkreises, bei Pfarrstellen der Kirchengemeinden nach Anhörung der betroffenen Kirchengemeinderäte;
  • sie beschließt die Richtlinien für die Genehmigung von Stellenplänen der Kirchengemeinden;
  • sie beschließt den Haushalt des Kirchenkreises und nimmt die Jahresrechnung ab;
  • sie beschließt über die Aufnahme von Darlehen und die Übernahme von Bürgschaften;
  • sie beschließt nach Maßgabe des Kirchenrechtes über die Verteilung der Mittel an die Kirchengemeinden.

(aus Artikel 45 Verfassung der Nordkirche)

Die Synode bildet Ausschüsse: Festgeschrieben sind ein Finanzausschuss, ein Bildungsausschuss, ein Ökumeneausschuss und ein Nominierungsausschuss. Darüber hinaus gibt es aktuell einen Umweltausschuss.

Geleitet wird die Synode vom Präsidium - dessen Vorsitzender ist der Präses.

 

 

Wahl der Kirchenkreissynode 2017

Die Synode diskutiert und entscheidet über den Kurs des Kirchenkreises.

Im September 2017 wählen die Kirchengemeinderäte eine neue Kirchenkreissynode. Sie wird aus 88 Kirchenparlamentariern bestehen - 80 werden von den Kirchengemeinderäten gewählt, acht können berufen werden. Die Synode besteht aus Ehrenamtlichen (48), Pastorinnen oder Pastoren (16), Mitarbeitern (8) und Synodalen für Dienste und Werke (8). Jedes volljährige Gemeindeglied kann für die Kirchenkreissynode seines Kirchenkreises kandidieren.

Gewählt wird in acht Wahlkreisen. Die drei größten Kirchengemeinden (Oldesloe, Segeberg und Preetz) bilden jeweils einen eigenen Wahlkreis. Die fünf anderen Wahlkreise bestehen aus fünf bis acht, meist regional zusammenhängenden Gemeinden. In jedem Wahlkreis werden zwischen sieben und dreizehn Synodale gewählt - je nachdem wie viele Kirchenmitglieder in diesem Bereich leben (Details siehe unten).

Vorschläge einreichen können vor allem die Kirchengemeinderäte. Diese beraten und beschließen über Vorschläge für ihren jeweiligen Wahlkreis. Darüber hinaus können Wahlvorschläge auch von volljährigen Gemeindegliedern ebenfalls für ihren jeweiligen Wahlkreis eingereicht werden. Diese müssen allerdings für ihren Wahlvorschlag zehn Unterstützungsunterschriften von ebenfalls volljährigen Mitgliedern sammeln. Die jeweiligen Fachkonvente können Wahlvorschläge für Pastoren-, Mitarbeiter- und Werke-Synodale einreichen.

Die Wahlvorschläge müssen bis spätestens 14. Mai 2017 beim Wahlleiter Bernd Sulimma eingereicht werden.

Die Wahlkreise

·          Wahlkreis 1: Kirchengemeinde Oldesloe (fünf ehrenamtliche Synodale, zwei Pastorensynodale, ein/e Mitarbeitersynodale/r, ein/e Werkesynodale/r)

·          Wahlkreis 2: Kirchengemeinde Preetz (vier ehrenamtliche Synodale, ein/e Pastorensynodale/r, ein/e Mitarbeitersynodale/r, ein/e Werkesynodale/r)

·          Wahlkreis 3: Kirchengemeinde Segeberg (fünf ehrenamtliche Synodale, zwei Pastorensynodale, ein/e Mitarbeitersynodale/r, ein/e Werkesynodale/r)

·          Wahlkreis 4: Kirchengemeinden Raisdorf, Klausdorf, Probsteierhagen, Laboe, Schönberg, Giekau (acht ehrenamtliche Synodale, drei Pastorensynodale, ein/e Mitarbeitersynodale/r, ein/e Werkesynodale/r)

·          Wahlkreis 5: Kirchengemeinden Selent, Lütjenburg, Blekendorf, Kirchnüchel, Lebrade, Plön, Ascheberg (sieben ehrenamtliche Synodale, zwei Pastorensynodale, eine/n Mitarbeitersynodale/r, eine/n Werksynodale/r)

·          Wahlkreis 6: Kirchengemeinden Bornhöved, Trappenkamp, Sarau, Wankendorf, Wahlstedt (sieben ehrenamtliche Synodale, zwei Pastorensynodale, eine/n Mitarbeitersynodale/r, eine/n Werksynodale/r)

·          Wahlkreis 7: Kirchengemeinden Todesfelde, Leezen, Stuvenborn-Seth-Sievershütten, Nahe, Sülfeld, Bargfeld (fünf ehrenamtliche Synodale, zwei Pastorensynodale, eine/n Mitarbeitersynodale/r, eine/n Werksynodale/r)

·          Wahlkreis 8: Neuengörs, Reinfeld, Zarpen, Hamberge, Klein Wesenberg, Pronstorf, Schlamersdorf, Warder (sieben ehrenamtliche Synodale, zwei Pastorensynodale, eine/n Mitarbeitersynodale/r, eine/n Werksynodale/r)

Die Formulare

- Wahlvorschlag Gemeindeglieder
- Wahlvorschlag Kirchengemeinderat
- Wahlvorschlag Pastorenkonvent
- Wahlvorschlag Mitarbeiterkonvent
- Wahlvorschlag Konvent der Dienste & Werke

Mehr Informationen

Flyer der Nordkirche: Die Wahl der Kirchenkreissynode

Gesetzliche Grundlage

Kirchenkreissynodenbildungsgesetz der Nordkirche