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Ausstellung in der Nikolaikirche Plön

Freiheit - Kunst trifft Luther

05.09.17 ǀ Plön 

Zu einer Kunstaustellung mit Werken sechs regional bekannter Künstler und Künstlerinnen lädt die Kirchengemeinde Plön vom 1. bis 21. September in die Nikolaikirche nach Plön ein. Unter dem Motto „Freiheit – Kunst trifft Luther“ stellen Kunstschaffende ihre Arbeiten aus. Prof. Bernhard Schwichtenberg bedankte sich am Eröffnungsabend bei der Kuratorin Elisabeth Zastrow für Gastfreundschaft und Gestaltungs-Freiheit. Er zeigte neben weiteren Arbeiten einen „Setzkasten Zeit“.

Die Plöner Kirchengemeinde widmet dem 500-jährigen Reformationsjubiläum eine besondere Ausstellung. Sechs bekannte Künstler setzten sich für die Schau mit dem Thema „Freiheit“ auseinander und zeigen das Ergebnis in der Plöner Nikolaikirche. Zu sehen sind Werke von Bernhard Schwichtenberg (Kiel), Jan Koblasa (Hamburg), Margit Huch (Kiel), Ann Carolin Zielonka (Rixdorf), Florian Frick (Malente) und Sonia Jakuschewa (Hamburg).

Pastor Lutz Thiele und Elisabeth Zastrow vom Kirchengemeinderat fragten bei ihnen an, als sie mit „Freiheit – Kunst trifft Luther“ ein Thema gefunden hatten, das zur Reformation passt. Freiheit sei ein zentraler Begriff der Reformation mit aktuellem, weltlichen Bezug. „Wir wollen neue Wege finden, Menschen anzusprechen, und Kunst kann anregen, sich selber eine Meinung zu bilden“, erklärte Thiele. Für Zastrow, die schon mehrere Ausstellungen in der Kirche organisiert hat, ist es eine Möglichkeit, die Türen weit zu öffnen und möglichst viele Menschen anzuziehen. Freiheit sei auch, den eigenen Standort zu erkennen, in Beziehung zu den Objekten zu treten und sich darauf einzulassen, sagte sie bei der Präsentation. „Wir haben die Freiheit genossen, wie wir unsere Exponate hier gestalten durften“, nahm Künstler Bernhard Schwichtenberg Bezug zum Thema. Er brachte unter anderem einen „Setzkasten Zeit“ mit, der anlässlich eines Katholikentages entstand und für Plön überarbeitet wurde. „Übungen in Toleranz“ nannte Ann Carolin Zielonka ihre Installation. 80 Paar Schuhe von Frauen und Männern, die ihr von Menschen zur Verfügung gestellt wurden, hat die Rixdorfer Künstlerin mit Kreide und Schellack auf Pappe gezeichnet und rund um den Altar auf Ziegeln sowie an einer Tür drapiert. Vogel-Skulpturen der Künstlerin Margit Huch bilden einen weiteren Aspekt der Ausstellung. Jan Koblasa zeigt Steinskulpturen und seinen „Engel“, Florian Frick steuerte Graphitzeichnungen bei, Sonia Jakuschewa ist mit Acryl-Malerei vertreten.

Der Ratzeburger Künstler und Galerist Augustin M. Noffke und Bürgermeister Lars Winter eröffnen am heutigen Donnerstag, 31. August, ab 19.30 Uhr die Schau. Zu sehen bis 21. September, montags bis sonnabends 10 bis 17 und sonntags 12 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Ausstellung gestaltet Bernhard Schwichtenberg die Predigt des Gottesdienstes am Sonntag, 3. September, ab 10 Uhr. Ann Carolin Zielonka ist am Dienstag, 5. September, ab 19 Uhr vor Ort und führt in ihr Werk ein. In der „Plöner Kulturnacht“ gibt es morgen (Freitag, 1. September) um 20.30 und 21.30 Uhr eine assoziative Tanzperformance.

– Quelle: https://www.shz.de/17703076 ©2017

Die Plöner Kirchengemeinde widmet dem 500-jährigen Reformationsjubiläum eine besondere Ausstellung. Sechs bekannte Künstler setzten sich für die Schau mit dem Thema „Freiheit“ auseinander und zeigen das Ergebnis in der Plöner Nikolaikirche. Zu sehen sind Werke von Bernhard Schwichtenberg (Kiel), Jan Koblasa (Hamburg), Margit Huch (Kiel), Ann Carolin Zielonka (Rixdorf), Florian Frick (Malente) und Sonia Jakuschewa (Hamburg).

Pastor Lutz Thiele und Elisabeth Zastrow vom Kirchengemeinderat fragten bei ihnen an, als sie mit „Freiheit – Kunst trifft Luther“ ein Thema gefunden hatten, das zur Reformation passt. Freiheit sei ein zentraler Begriff der Reformation mit aktuellem, weltlichen Bezug. „Wir wollen neue Wege finden, Menschen anzusprechen, und Kunst kann anregen, sich selber eine Meinung zu bilden“, erklärte Thiele. Für Zastrow, die schon mehrere Ausstellungen in der Kirche organisiert hat, ist es eine Möglichkeit, die Türen weit zu öffnen und möglichst viele Menschen anzuziehen. Freiheit sei auch, den eigenen Standort zu erkennen, in Beziehung zu den Objekten zu treten und sich darauf einzulassen, sagte sie bei der Präsentation. „Wir haben die Freiheit genossen, wie wir unsere Exponate hier gestalten durften“, nahm Künstler Bernhard Schwichtenberg Bezug zum Thema. Er brachte unter anderem einen „Setzkasten Zeit“ mit, der anlässlich eines Katholikentages entstand und für Plön überarbeitet wurde. „Übungen in Toleranz“ nannte Ann Carolin Zielonka ihre Installation. 80 Paar Schuhe von Frauen und Männern, die ihr von Menschen zur Verfügung gestellt wurden, hat die Rixdorfer Künstlerin mit Kreide und Schellack auf Pappe gezeichnet und rund um den Altar auf Ziegeln sowie an einer Tür drapiert. Vogel-Skulpturen der Künstlerin Margit Huch bilden einen weiteren Aspekt der Ausstellung. Jan Koblasa zeigt Steinskulpturen und seinen „Engel“, Florian Frick steuerte Graphitzeichnungen bei, Sonia Jakuschewa ist mit Acryl-Malerei vertreten.

Der Ratzeburger Künstler und Galerist Augustin M. Noffke und Bürgermeister Lars Winter eröffnen am heutigen Donnerstag, 31. August, ab 19.30 Uhr die Schau. Zu sehen bis 21. September, montags bis sonnabends 10 bis 17 und sonntags 12 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Ausstellung gestaltet Bernhard Schwichtenberg die Predigt des Gottesdienstes am Sonntag, 3. September, ab 10 Uhr. Ann Carolin Zielonka ist am Dienstag, 5. September, ab 19 Uhr vor Ort und führt in ihr Werk ein. In der „Plöner Kulturnacht“ gibt es morgen (Freitag, 1. September) um 20.30 und 21.30 Uhr eine assoziative Tanzperformance.

– Quelle: https://www.shz.de/17703076 ©2017



Ann-Carolin Zielonkas Installtion nennt sich „Übungen in Toleranz“. 80 Paar Schuhe von Frauen und Männern hat die Rixdorfer Künstlerin mit Kreide und Schellack auf Pappe gezeichnet. Ihre große schwangere Vogelfrau zeigt die Postfelderin Margit Huch neben einer Reihe von Engeln aus Pappmaché und Alteisen. Jan Koblasa, auf der diesjährigen Nordart mit drei farbigen Skulpturen vertreten, zeigt hier naturfarbene Steinskulpturen und einen Engel. Der Malenter Designer Florian Frick zeigt detailgenaue Graphitzeichnungen. Sonia Jakuschewa zeigt hier wie gewohnt großflächige Leinwände mit Acrylfarben, diese aus der schwarz-grau Palette.

Alle Werke sind noch bis zum 21. September montags bis sonnabends 10 bis 17 und sonntags 12 bis 17 Uhr im Chorraum der Nikolaikirche in Plön zu sehen. Der Eintritt ist frei.

 

 

 


Morgenthum