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22.04.2016

Aktuelles

„Die evangelische Kirche in unruhigen Zeiten“

Über fünfzig Jahre Deutsche Geschichte am Beispiel einer Dorfgemeinde 1901 - 1953. Mit Klaus-Rainer Martin. Lesung und Gespräch.

Die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts war eine unruhige Zeit für die Welt, für Deutschland, für die evangelische Kirche und für das schleswig-holsteinische Dorf Klein Wesenberg, südwestlich von Lübeck an der Trave gelegen mit seinen derzeit 744 Einwohnern und doppelt so vielen Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinde, zu welcher auch umliegende Dörfer und einzelne Gutshöfe gehören.

Es wird dargelegt, wie sich die evangelische Kirche vor und während des ersten Weltkrieges, in der Weimarer Republik, während der Nazi-Herrschaft vor und während des zweiten Weltkrieges und im Nachkriegsdeutschland verhalten hat, wo sie ein Stützpfeiler der jeweils Herrschenden war, wo sie hätte Stellung beziehen müssen, aber geschwiegen hat und wo sie oder einzelne Vertreter der Kirche persönlich schuldig geworden sind und wie sie damit nach dem Ende der Nazi-Herrschaft 1945 umgegangen ist. Dabei wird der Versuch gewagt, nicht nur die großen Linien der Politik und des kirchlichen Handelns nachzuzeichnen, sondern das Schicksal einzelner Menschen, gleich ob sie Handelnde waren oder Opfer ihrer jeweiligen Zeit wurden.

Hier finden Sie Plakat und Handzettel.

Dienstag, 26. April 2016, 19.00 Uhr im Bildungswerk des Ev. Luth. Kirchenkreises Plön-Segeberg, Falkenburger Str. 88, 23795 Bad Segeberg.